IT-Arbeitsmarkt: Was die Coronakrise für IT-Freiberufler bedeutet

Die Krise treibt die Digitalisierung voran. Zwar profitieren IT-Freiberufler nicht zwangsläufig von ihr, dennoch sind Experten für die Zukunft optimistisch.

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(Bild: Albert Hulm)

Von
  • Dorothee Wiegand
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Wie sind IT-Freiberufler durch das Coronajahr 2020 gekommen und wie blicken sie in die Zukunft? Klar ist, dass die Stundensätze vorübergehend sanken, ebenso das Angebot an Projekten. Im Detail beantworten Freelancer und Arbeitsmarktexperten die Frage jedoch je nach Branche und Fachrichtung recht unterschiedlich. In diesem Artikel kommen daher etliche Experten mit ihrer jeweils eigenen Sicht der Dinge zu Wort.

Einige Personaldienstleister und Freelancer-Portale führen innerhalb ihrer Community Umfragen durch, die – wenn auch nicht repräsentativ – interessante Schlaglichter auf diesen besonderen Arbeitsmarkt werfen. "Laut letzten Schätzungen aus dem Jahr 2017 beläuft sich das Marktvolumen des IT-Freelancer-Marktes mit über 110.000 IT-Freelancern auf über 10 Milliarden Euro", sagt Lena Krumm vom Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder auf die Frage, wie viele IT-Fachleute denn eigentlich als Freelancer tätig sind. Eine exakte Zahl lasse sich derzeit nicht ermitteln – aufgrund der Heterogenität der IT-Freelancer und auch, weil es dazu keine amtlichen Statistiken gibt, so die Beraterin und Studienautorin für das Marktsegment der IT-Freelancer.

Lünendonk & Hossenfelder beobachtet den Markt schon seit mehr als zehn Jahren. Unter den als "Lünendonk-Listen" bekannten Anbieterrankings, die die Marktforscher regelmäßig veröffentlichen, gibt es auch eine jährliche Übersicht der führenden Anbieter für Rekrutierung und Vermittlung. Diese Liste dokumentierte in früheren Jahren stets ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich.

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