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Digitalisierung der Industrie: Wie Umati die Werkzeugmaschinen vernetzt

Mit der Schnittstelle Umati schaffen die Hersteller von Werkzeugmaschinen eine gemeinsame Sprache. So sollen etwa Störungen besser vorhergesagt werden.

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(Bild: EMO)

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Einstecken und loslegen. Das funktioniert mit USB an vielen Geräten hervorragend: Die Webcam nimmt sofort Bilder auf, man kann die Daten auf dem Stick schnell auf die Festplatte übertragen oder das Smartphone zieht sich den benötigten Strom und lädt den Akku.

In der Industrie ist es komplizierter. Dort konkurrieren unterschiedliche Maschinen miteinander, die verschiedene Standards einsetzen, um Daten zu übertragen. Wer mehrere Maschinen von unterschiedlichen Herstellern in seiner Fabrik einsetzt, musss sich daher auf viel Gefrickel einstellen, wenn er die Daten der Maschinen einheitlich überwachen oder anzeigen will – und Gefrickel bedeutet in diesem Fall: sehr viel Geld ausgeben.

In einem kleinen, aber wichtigen Teilbereich der Industrie möchte man das ändern. Die Hersteller von Werkzeugmaschinen arbeiten mittlerweile an einer Art USB-Standard für ihre Branche: Umati heißt die Schnittstelle. Das Akronym steht für universal machine tool interface; übersetzt ist Umati also eine universelle Schnittstelle für Werkzeugmaschinen.

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