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Instant Payment: Wie die Sparkasse Echtzeit-Überweisungen ermöglicht

Um die "Echtzeit-Überweisungen" der Sparkassen zu realisieren, musste ihr IT-Dienstleister Finanz Informatik eine Reihe technischer Umstellungen vornehmen.

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Eine Beschleunigung des Zahlungsverkehrs bis hin zu Überweisungen in beinahe Echtzeit klingt nach einer einfachen Idee. In der Realität ist dieses Projekt mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Seit dem Start des bargeldlosen elektronischen Zahlungsverkehrs in den 1960er-Jahren ist die Zeit zwischen Abbuchung und Gutschrift von einer Woche auf ein bis vier Tage gesunken. Aber Zahlungen, bei denen der gesamte Prozess zwischen Abbuchung auf dem einen und Gutschrift auf dem anderen Konto in wenigen Sekunden erfolgt, waren bisher zumindest bei Überweisungen zwischen zwei Banken technisch nicht realisierbar – auch weil das erforderliche Regelwerk dafür nicht vorlag.

Ein entscheidendes Leistungsmerkmal ist dabei die finale Information an den Auftraggeber, dass die Zahlung auf dem Empfängerkonto angekommen und gebucht worden ist. Denn auch wenn einige Zahlungsabwickler den Eindruck erwecken, dass der Zahlungseingang beim Empfänger unmittelbar und just in time erfolgt, täuscht dieser Eindruck. Dort wird lediglich nachrichtlich die Zahlung bestätigt.

In der derzeitigen Interbankenabwicklung des SEPA-Massenzahlungsverkehrs sammeln Banken und Sparkassen an den Geschäftstagen ihre Zahlungsaufträge in einer zentralen institutseigenen Datenbank (Sammlerdatenbank), aus der sie nach Prüfung, Disposition und Freigabe an zentrale Clearingstellen weitergereicht werden.

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