IoT-Security: Blockchain auf der SIM-Karte

IoT-Edge-Geräte und ihre verarbeiteten Daten sind trotz der industriellen Relevanz leicht angreifbar. Ein ressourcenschonender Blockchain-Client hilft.

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  • Markus Breuer
Inhaltsverzeichnis

Der etwas angestaubte Gag in der IoT-Branche, das S in IoT stehe für "Security", ist zwar überspitzt, enthält aber nach wie vor einen wahren Kern: Viele IoT-Geräte sind unsicher. Angreifer missbrauchen für ihre Botnets zwar häufig Consumer-Devices, aber auch viele professionelle IoT-Produkte bergen nach wie vor Sicherheitsrisiken.

Die Anbindung eines bisherigen Stand-alone-Geräts ans Internet bringt zusätzliche Risiken: Musste man sich vorher physischen Zugang zum Gerät verschaffen, um es manipulieren zu können, ist dies nun von jedem Ort der Welt aus möglich. Es mit der Digitalisierung nicht zu überstürzen, wie es viele deutsche Unternehmen in den letzten Jahren formulierten und praktizierten, hat deshalb nicht nur mit mangelndem Änderungswillen zu tun. Die neuen Sicherheitsrisiken sind real, müssen berücksichtigt und eliminiert werden.

Sicherheit ist im Kontext des IoT ein weit gefasster Begriff. Oft geht es lediglich darum, eine vollständige und schlimmstenfalls unbemerkte Übernahme eines vernetzten Geräts zu verhindern. Solche Übernahmen sind die Grundlage einfacher Botnets aus vernetzten Thermostaten und Küchengeräten, aber auch von Stuxnet, einem Computerwurm, mit dem im Jahr 2010 eine erstaunlich effektive Cyberattacke auf das iranische Atomprogramm gefahren wurde. Zur Sicherheit zählt aber auch die Vertraulichkeit.

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