Open-Source-Datenbanken MySQL, MariaDB und PostgreSQL im Vergleich

Wie gut setzen die Open-Source-Datenbanken PostgreSQL, MariaDB und MySQL neuere Konzepte wie die Einbindung von JSON, Row-Level Security, oder Rekursion um?

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PostgreSQL, MariaDB und MySQL sind mächtige relationale Datenbanksysteme, die sich kontinuierlich weiterentwickeln. Standardfunktionen in Bereichen wie SQL, Stored Procedures, Trigger und Transaktionen beherrschen sie alle drei gut. Im Hinblick auf neuere Features unterscheiden sie sich jedoch zum Teil erheblich. Dieser Artikel betrachtet einige davon, insbesondere den Umgang mit JSON und temporalen Daten, die zeilenbasierte Sicherheit, geografische und geometrische Datentypen sowie rekursive Querys. Operative Themen wie Clustering bleiben in dieser Betrachtung außen vor, denn es soll eher um die Möglichkeiten gehen, die dem Anwendungsentwickler zur Verfügung stehen.

Die JavaScript Object Notation (JSON) findet sich seit 2014 in RFC7159 und ist seit 2017 im ECMA-Standard 404 festgeschrieben. Sie beschreibt, wie sich komplexe Objekte in JavaScript-Notation darstellen lassen, damit man sie speichern oder mit anderen Parteien austauschen kann. Die Verwendung von JSON beschränkt sich längst nicht mehr auf JavaScript; für nahezu alle Programmiersprachen existieren inzwischen Bibliotheken, um JSON-Daten zu (de-)serialisieren.

Da es sich beim JSON-Format um reinen Text handelt, können Datenbankentwickler diesen natürlich im Prinzip auch in VARCHARs speichern. (Der SQL-Standard sieht keinen eigenen Datentyp für JSON vor.) Allerdings stehen dann lediglich String-Operationen zur Verfügung und der strukturierte Zugriff auf einzelne Felder muss auf dem Textformat erfolgen.

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