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Mit KI den Wilderern auf der Spur

Maschinelles Lernen allein ist nicht genug: Wie Forscher die KI-Technologie mit der Spieltheorie verknüpfen, um Wilderern das Handwerk zu legen.

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(Bild: Shutterstock)

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Die Einschätzung der künstlichen Intelligenz hatte sich als richtig erwiesen. Eine Patrouille von Wildhütern des Queen- Elizabeth-Nationalparks in Uganda war an einem Januartag im Jahre 2017 einer mit den Daten des Algorithmus erstellten Wärmekarte gefolgt. Ein Gebiet mit einer höheren Temperaturfärbung steht für ein höheres Risiko, dass dort gewildert wird. Computerauswertungen früherer Vorfälle hatten diesen Zusammenhang ermittelt.

Und tatsächlich. In dem von der KI als Hochrisikozone berechneten Waldstück stießen die Ranger auf einen verdächtigen Pfad. Schon bald erreichten die Gesetzeshüter ein Wilderer-Camp und entdeckten Schlingfallen aus Draht, die gegen Elefanten eingesetzt werden, sowie das Fleisch geschlachteter Flusspferde und Werkzeuge für den illegalen Abbau von Tropenholz. Dann legten sich die Wildhüter auf die Lauer. Wenige Stunden später konnten sie sieben Kriminelle festnehmen.

Der weltweite Kampf gegen Wilderei und den illegalen Handel mit Tierprodukten ist schwierig. Um ihn gewinnen zu können, brauchte es neben einer strengeren Strafverfolgung dringend auch neue technische Hilfsmittel.

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