Kaufberatung: Die wichtigsten Kriterien für den Grafikkartenkauf 2021

Als Spieler, der alle Details in hoher Auflösung genießen will, braucht man eine dicke Grafikkarte. Bei der Auswahl sollte man auf einige Merkmale achten.

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Viele PC-Spiele ziehen Gamer mit opulenten 3D-Welten in ihren Bann. Damit der Spaß- und Eintauchfaktor nicht durch Ruckeln zerstört wird, braucht der Rechner eine kräftige Grafikeinheit. Eine schwächliche Ausführung davon ist bei vielen PCs und den meisten Notebooks in den Prozessor integriert und genügt für die Darstellung der Bedienoberfläche von Betriebssystem und Anwendungen, für Videos und optisch einfach gestrickte Spiele in niedriger Detailstufe.

Wer aber auch die neuesten Grafikkracher mit Raytracing auf hochauflösenden Bildschirmen flüssig zocken will, braucht eine leistungsfähige Grafikkarte mit viel Speicher. Doch auch da gibt es gravierende Unterschiede und schließlich will auch das Budget beachtet werden. Die Lage entspannt sich mit dem Abflauen des Kryptomining-Hypes zwar gerade etwas, aber die Preise liegen noch immer weit über den unverbindlichen Preisempfehlungen.

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Wer eine aktuelle Grafikkarte haben möchte, greift derzeit zu Nvidias GeForce RTX 3000 oder einer Radeon RX 6000 von AMD. Beide Baureihen unterstützen die Schnittstelle DirectX 12 Ultimate und damit Techniken wie Hardware-Raytracing, Mesh Shader und Variable Rate Shading. Ebenso können sie das kommende Direct Storage nutzen, welches in Verbindung mit einer NVMe-SSD die Ladezeiten in Spielen massiv verkürzen soll. Dieses Technikniveau ist auch deshalb interessant, weil es den aktuellen Ausgaben der Spielkonsolen Xbox und Playstation entspricht, sodass mehr und mehr Spiele es nutzen werden.

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