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Kommentar: Podcasts – eine kleine Medienrevolution

Kein Medium kommt seinem Publikum näher als Podcasts. Smartphones, Plattformen und Services ermöglichen es jedem, hörenswerte Podcasts zu produzieren.

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(Bild: StockMediaSeller/Shutterstock.com)

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Die Podcast-Revolution blieb namenlos und wurde vorher auch nicht ausgerufen. Sie geschah, während Facebook, YouTube und Twitter mit lautem Getöse die Weblogs und Tageszeitungen verschlangen. Heute sind die sozialen Netze allgegenwärtig. Aber inzwischen hören auch 10 Millionen Menschen in Deutschland wöchentlich Podcasts.

Wer Podcasts hört, empfängt aber nicht einfach Radio digital. Podcasts brauchen echte Computer zum Abspielen. Deshalb kamen Podcasts erst mit der Mobilität dieser Geräte – also mit den Smartphones. Man könnte auf einem Buchdeckel schreiben, sie seien der eigentliche Start ins aktuelle Medienjahrhundert. Aber wozu noch Bücher, wenn man doch Podcasts hat?

Podcast heißt für mich als Podcaster vor allem: kein Programmdirektor, kein Sendeschluss, kein weiteres Personal in Redaktion und Technik, Vertrieb und Marketing, und: kaum Produktionskosten. Wenn Tilo Jung und ich einen "Aufwachen!"-Podcast aufnehmen, sitzen wir zu zweit zusammen, er in Berlin, ich in Frankfurt am Main. Wir nennen ihn "Aufwachen!", weil wir morgens die Abendnachrichten gucken – die wir uns in Ausschnitten vorspielen und dann diskutieren.

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