Kryptowährungen und Blockchain-Ideen von recht seriös bis völlig absurd

Der Blockchain-Hype bringt immer mehr Projekte hervor, darunter neue digitale Währungen mit den unterschiedlichsten Ansätzen. Wir geben einen Einblick.

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(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Jan Mahn
  • Sylvester Tremmel
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Der Hype um Blockchain-basierte Systeme ist ungebrochen, auch wenn es Ende 2020 drastische Kursverluste bei nahezu allen Kryptowährungen gab. Die mit Bitcoin in die Welt gekommene Idee einer dezentralen Blockchain hat Subkulturen und riesige Märkte hervorgebracht. Beeindruckend (oder erschütternd) sind nicht nur die dort gehandelten Geldmengen, sondern auch die Ziele und Arten der Marktteilnehmer. Egal, was man von Kryptowährungen und Blockchains hält: Mangelnden Innovationswillen kann man ihren Fans nicht vorwerfen.

Nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung, auch bei der Marktkapitalisierung liegt Bitcoin unangefochten auf Platz eins aller Kryptowährungen; Mitte Februar 2022 lag der Gesamtwert aller im Markt befindlichen Bitcoins deutlich über 800 Milliarden US-Dollar. Auf Platz zwei folgt Ethereums Ether mit gut 350 Milliarden Dollar. Ethereum hat außerdem "Smart Contracts" salonfähig gemacht, womit Programmcode über Blockchains verwaltet und ausgeführt werden kann. Das bringt Start-ups und Entwickler auf immer neue (nicht immer ausgegorene) Ideen.

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Getrieben wird der Hype mittlerweile eher von den zahllosen weiteren Projekten, die Bitcoin und Ethereum oft ersetzen wollen oder auf ihnen aufbauen. Viele solche Systeme basieren zum Beispiel auf den Smart Contracts von Ethereum und nutzen diese Blockchain als Infrastruktur für ihre eigenen Währungen (Token) oder auch für eigene Blockchains. Ohnehin hat sich Ethereum mit seiner Ethereum Virtual Machine (EVM) als eine Art Quasi-Standard etabliert: Auch konkurrierende Systeme achten oft auf Kompatibilität mit der EVM, um Nutzern und Entwicklern eine gewohnte Umgebung zu bieten.

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