Kurz erklärt: Ambient Artificial Intelligence

Die künstlichen Assistenten der Zukunft sollen im Smart Home auf alle vernetzten Geräte wie Kameras zugreifen, um Nutzern Wünsche von den Lippen abzulesen.

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Von
  • Philipp Steevens
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Nicht mehr an nur ein Gerät gebunden, reagieren die KI-Assistenten der Zukunft auf mehr als nur die Sprachbefehle ihrer Nutzer. Sie sollen unter dem Stichwort Ambient Artificial Intelligence (Ambient AI), eingebettet in die Alltagsgeräte des Smart Homes, eigenständig und proaktiv auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen können. Dafür muss die künstliche Intelligenz verstehen lernen, wie ein Mensch mit der Umgebung interagiert.

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Zu diesem Zweck benötigt Ambient AI zahlreiche Sensoren. Nicht nur Mikrofone und Kameras, auch Schall- oder Bewegungssensoren spielen eine Rolle. Im Grunde sollen aber auch Terminkalender, Nachrichten und Begegnungen im Alltag mit in die Bedürfnisberechnung der KI einfließen. All das dient dazu, dass die Ambient AI ihrem Schutzbefohlenen über Sprach- und Textausgabe, Bild und Video oder Interaktion mit anderen Elementen in einem Smart Home das Leben erleichtert.

Das Potenzial einer solchen Ambient AI liegt im Verbessern der Lebensqualität, des Komforts und der Sicherheit. Als menschennahe Anwendung kann solch ein System etwa Menschen helfen, die aufgrund des Alters Assistenz in ihrem Alltag brauchen – das Narrativ der alternden Gesellschaft ist ein gerne angeführtes Argument. Neben dem Smart Home gibt es Anwendungsgebiete im Verkauf, dem Gesundheitssystem, der Produktion und in Smart Cities.