Leben als IT-Freelancer: Verdienstmöglichkeiten, Nachfragesituation und Risiken

Die Selbstständigkeit als IT-Freelancer will wohl überlegt sein, denn mit Chancen auf höhere Stundensätze und Flexibilität sind auch Risiken verbunden.

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Von
  • Yasmine Limberger
  • Achim Born
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Oft ist es der Frust, beim aktuellen Arbeitgeber nicht weiterzukommen, immer nur auf Anweisung der Vorgesetzten zu agieren, die Langeweile im Tagesgeschäft oder der Wunsch, sich stärker auf bestimmte Branchen, Themen oder Programmiersprachen zu konzentrieren: Immer mehr Entwickler und Netzwerkspezialisten auch kleinerer Unternehmen entscheiden sich dafür, sich selbstständig zu machen. Zudem war die Nachfrage nach flexiblen, aber sicheren IT-Infrastrukturen gerade zu Beginn der Coronapandemie hoch – viele ergriffen wohl auch deshalb die Chance, zum eigenen Chef zu werden.

Andere IT-Angestellte waren umgekehrt froh über ihren Status, gerade in der Pandemie mit all ihren Unsicherheiten. Sie verabschiedeten sich ins Homeoffice und bekamen weiterhin ihr geregeltes Gehalt. Hin und wieder kam wohl aber auch bei diesen eigentlich gut bezahlten ITlern durchaus der Gedanke an mehr Freiheit und Flexibilität hoch.

Jetzt, da die Homeoffice-Regelungen ausgelaufen sind, wünschen sich viele wieder mehr Flexibilität – statt sich tagtäglich ins Büro zu quälen, möchten sie lieber mobil vom Café aus oder am Wasser sitzend arbeiten. Soziale Kontakte möchte man selbst wählen und außerdem nicht den ganzen Tag fremdbestimmt agieren. Und so reift in vielen Köpfen derzeit wohl der Gedanke, als Freelancer selbstständig tätig zu werden.