Libra, Sofortüberweisung & Co.: Wie Sie künftig im Internet zahlen könnten

Beim Onlineshopping ist verzögerungsfreie Zahlung Trumpf. Sie ist jedoch auf bestimmte Zahlarten limitiert. Vier neue Alternativen rollen derzeit an den Start.

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(Bild: Albert Hulm)

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Der Laptop ist endgültig kaputt, in zwei Tagen steht die Präsentation an – diese Horrorvision stellt zumindest liefertechnisch kein Problem mehr dar: Wenn Sie bis zum späten Nachmittag bestellen, können Sie ziemlich sicher sein, tags darauf ein neues Gerät in den Händen zu halten. Lieferungen innerhalb von 24 Stunden sind heute Alltag im E-Commerce. Bedingung: Die Zahlung muss entweder in Echtzeit erfolgen oder der Händler benötigt zumindest eine verlässliche Zusicherung, dass er sein Geld erhält.

Deshalb kommt nur ein Teil der etablierten Bezahlarten infrage. Neben PayPal und Kreditkarte sind dies vor allem Sofortüberweisung, Giropay und Paydirekt sowie die Lastschrift. Letztere birgt für Händler allerdings ein Zahlungsausfallrisiko, da der Kunde sie zurückbuchen kann; zudem ist ihre Zukunft nach einem EuGH-Urteil ungewiss.

Doch schon aus Kostengründen können und wollen nicht alle Händler alle Bezahlarten anbieten – schließlich müssen sie teils saftige Gebühren dafür berappen. Auch Kunden haben Ablehnungsgründe: Kreditkarten kosten sie meist Jahresgebühren, bei zwischengeschalteten Dienstleistern wie PayPal sorgen sich viele Menschen um ihre Daten. Doch welche Alternativen sind kurz- und mittelfristig in Sicht und wie stehen deren Chancen, sich neben den bestehenden Bezahlarten auf dem Markt durchzusetzen?

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