Linux: Wer die Entwicklungsrichtung des Linux-Kernel wirklich vorantreibt

Bei der Linux-Entwicklung kann jeder mitmachen. Damit geben aber auch diejeniegen mit dem größten Engagement und genügend Ressourcen die Marschrichtung vor.

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(Bild: Thorsten Hübner)

Von
  • Thorsten Leemhuis
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Ehrenamtlich geführte Kaninchenzüchter- oder Sportvereine haben einen wichtigen Aspekt mit der Entwicklung des Linux-Kernels gemein: Noch so viele Leute können "Da muss doch endlich mal einer was machen, das ist wirklich wichtig!" rufen – in der Regel wird nichts passieren, solange kein Freiwilliger vortritt, um sich der Sache anzunehmen.

Genau wie bei Vereinen passiert das bei Linux oft aus einer Motivation heraus, etwas zu machen, wovon man selbst profitiert. Oder wie es in der Open-Source-Welt so schön heißt: "Scratch your own itch."

Eine Folge dieser Herangehensweise: Manchmal fließt beim Kernel enorm viel Arbeit in extravagante Features für Server oder Smartphones, während sich zugleich wenig bei Problemen tut, die Heimanwender plagen.

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