MIT Technology Review Podcast: Wo steht die Synthetische Biologie?

In der neuen Podcast-Folge gibt René Inckemann einen Einblick in die Disziplin der Synthetischen Biologie und nennt erste Anwendungen in der Industrie.

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Biologie trifft Schaltkreise

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Von
  • Jennifer Lepies

Schaltkreise, Programmierung und biologische Zellen sind gemeinhin nicht Begriffe, die man direkt miteinander in Verbindung bringen würde. Und dennoch sind dies die wesentlichen Merkmale der Synthetischen Biologie. Für René Inckemann, Vizepräsident der German Association for Synthetic Biology GASB, ist sie daher ein eigenständiger Bereich innerhalb des Feldes der Biotechnologie.

Inckemann definiert die Synthetische Biologie als Zusammenwirken von Prinzipien des Ingenieurwesens mit der Biologie, indem man biologische Systeme beziehungsweise Zellen programmiert. "Man könnte sich vorstellen, dass man in Immunzellen des Körpers Schaltkreise einbringt, die genau zum erforderlichen Zeitpunkt etwa nur Krebszellen abtöten und so viel weniger Schaden im Körper anrichten", formuliert Inckemann ein Anwendungsbeispiel.

Wenngleich Beispiele wie diese noch weit entfernt erscheinen, so gibt es in dem noch sehr jungen Forschungsfeld, bereits einige erste Unternehmen, die sich auf Synthetische Biologie spezialisiert haben. Inckemann verweist als Gast in der neuen Podcast-Folge auf den Einsatz für Erdöl-Ersatz-Produkte, die in Zellen produziert werden, indem man diesen die Anleitung "gibt", wie sie Erdöl-Produkte herstellen. Damit kann die Synthetische Biologie auch einen Beitrag leisten, vom Erdöl unabhängig zu werden.

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Trotz dieser großen Vision gibt es auch Schwierigkeiten für die Entwicklung der Synthetischen Biologie, etwa durch das Gentechnikgesetz. Weshalb es problematisch ist, wenn gentechnisch veränderte Organismen politisch und gesellschaftlich weiter ausgebremst werden, erläutert Inckemann ebenfalls im Gespräch mit TR-Redakteurin Jo Schilling.

Die ganze Folge als Audio-Stream (RSS-Feed) zum Anhören und Herunterladen:

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Mehr über Synthetische Biologie lesen Sie in der nächsten Ausgabe von MIT Technology Review, die am 19. Mai erscheinen soll.

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(jle)