Maker gegen Corona: Schutzmasken, Schilde und Co. basteln

Wichtiges Equipment, um die Corona-Epidemie in Schach zu halten, ist knapp geworden. Makern stehen das Wissen und die Ressourcen zur Verfügung, um zu helfen.

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Ob an der Nähmaschine, am 3D-Drucker oder am Lasercutter – Maker auf der ganzen Welt schaffen gerade Unglaubliches. Neue Projekte werden schneller entwickelt und getestet, als man sie recherchieren kann. Mediziner und Bastler arbeiten Hand in Hand. Hier sieht man ganz deutlich: Maker sind in jeder Situation eine Community, der es wichtig ist, ihr Wissen zu teilen und anderen ihre Handwerkskunst schnell und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen. Überall vernetzen sich Menschen, gründen sich neue Gruppen und tauschen sich mit Krankenhäusern aus, um Bedarfe zu decken.

Es wird viel diskutiert über die Sinnhaftigkeit von einzelnen Projekten. Können einfache, selbstgenähte Gesichtsmasken wirklich vor einer Tröpfcheninfektion schützen? Sollten Laien an Beatmungsgeräten herumbasteln? Kommen die Projekte wirklich bei den Bedürftigen an? Doch jedes kleine und große Projekt hat eine Wirkung. Eine Idee, die an einer Stelle vielleicht noch nicht ausgereift war, kann der Schlüssel für den nächsten gelungenen Prototyp sein.

Im besten Fall entstehen neue Open-Source-Medizinprodukte und Klinikpersonal wird vor Ansteckung geschützt. Lebensrettende Maschinen werden günstiger. Ideen werden getestet, statt aus Profit-Ängsten eingemottet zu werden. Zu sehen, wie viele Menschen in diesen Zeiten solidarisch sofort zu Hilfe eilen und einfach machen, ist berührend. Wir zeigen hier nur ein paar der vielen herausragenden Entwicklungen aus der Maker-Gemeinschaft.

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