Mehr Rechte für britischen Fuß- und Radverkehr

Menschen, die zu Fuß oder auf dem Fahrrad am Verkehr teilnehmen, sollen von der britischen Regierung gesetzlich bessergestellt werden.

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Die Packungsdichte ist beim Fuß- und Radverkehr am höchsten, was ihn in den Cities besonders interessant macht. Um ihn zu fördern, wollen die Briten nun Gesetze ändern.

(Bild: London Travel Demand Survey)

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  • dpa

Fußgänger und Radfahrende sollen in Großbritannien mehr Vorrechte im Straßenverkehr bekommen. "Millionen von uns haben im vergangenen Jahr herausgefunden, was Radfahren und Laufen für großartige Wege sind, um fit zu bleiben, die Straßen zu entlasten und etwas für die Umwelt zu tun", sagte der britische Verkehrsminister. Die Straßenverkehrsordnung soll daher zugunsten dieser Fortbewegungsformen angepasst werden, dazu ist im Herbst die Zustimmung des Parlaments erforderlich.

Einem Bericht der BBC zufolge umfassen die Änderungen etwa, dass geradeaus fahrende Radfahrer an einer Kreuzung Vorfahrt haben sollen und Autofahrer Fußgängern an Kreuzungen Vorrang geben müssen, auch wenn diese die Straße noch nicht betreten haben.

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Mit den neuen Regeln soll zudem eine neue Hierarchie im Straßenverkehr geschaffen werden: So sollen jene, die anderen mit ihrem Fahrzeug größeren Schaden zufügen können, auch eine größere Verantwortung tragen. Die Organisation Living Streets begrüßte die Ankündigung. "Derzeit behandelt die Straßenverkehrsordnung Kinder auf dem Weg zur Schule und Lastwagenfahrer so, als wären sie gleichermaßen verantwortlich für ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer", sagte Stephen Edwards von Living Streets der BBC zufolge. Die Änderungen würden dies ausgleichen.

(fpi)