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Technology Review

Mehr sauberer Strom für weniger Geld

Weltweit wurde im letzten Jahr deutlich weniger in erneuerbare Energien investiert als 2017 - vor allem bei der Photovoltaik. Trotzdem wächst die Kapazität.

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(Bild: Photo by Biel Morro on Unsplash)

Die weltweiten Investitionen in saubere Energie erreichten 2018 erneut deutlich mehr als 300 Milliarden Dollar, lagen aber weiterhin unter dem Rekordwert von 361,7 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2017. Der Hauptgrund dafür waren drastisch gesunkene Photovoltaik-Investitionen in China, nachdem das Land den Zugang zu Einspeisetarifen für Solarkraftwerke deutlich eingeschränkt hatte. Das geht aus Zahlen hervor, die der Analyse-Dienst BloombergNEF zusammengestellt hat.

Insgesamt nahmen die weltweiten Solar-Investitionen gegenüber 2017 um 24 Prozent auf 130,8 Milliarden Dollar ab, in China allein betrug der Rückgang durch die veränderte Politik sogar mehr als 50 Prozent. Dem gegenüber standen allerdings sinkende Kosten für die nötige Technik, weil das Angebot wegen der chinesischen Zurückhaltung weit über der Nachfrage lag. Laut BNEF sank der Preis für 1 Megawatt Photovoltaik im Jahr 2018 dadurch um 12 Prozent.

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In der Folge erreichte der globale Photovoltaik-Zubau im vergangenen Jahr trotz der gesunkenen Investitionen einen neuen Rekordwert: 109 Gigawatt nach 99 Gigawatt in 2017. Bei Windkraft nahmen 2018 die Investitionen leicht zu (um 3 Prozent auf 128,6 Milliarden Dollar), doch weil die Preise hier weitgehend stabil blieben, lag der Zubau nur leicht über dem Niveau von 2017 bei gut 50 Gigawatt.

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