Microsoft Teams in Unternehmen: So vermeiden Sie Sicherheitsrisiken

Microsoft Teams ist im Alltag vieler Unternehmen unverzichtbar. Wir zeigen, wie angreifbar das Kommunikationstool ist und wie Sie sich schützen können.

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Team-Plattform Microsoft «Teams»

(Bild: dpa, Debarchan Chatterjee/ZUMA Wire/dpa)

Von
  • Kevin Kirchner
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Microsoft Teams ist in Zeiten von Corona für viele zu einem alltäglichen Begleiter geworden – nicht zuletzt diese Anwendung führte im Zuge der Pandemie zu sprunghaft gestiegenen Nutzerzahlen des Cloud-Angebots Microsoft Office 365. Doch gerade aufgrund seiner großen Beliebtheit ist das Konferenz- und Kommunikationstool aus Sicherheitsperspektive eine genauere Betrachtung wert.

Dieser Artikel betrachtet Sicherheitsaspekte und Angriffsvektoren von Microsoft Teams – und damit zusammenhängenden Diensten. Wir beziehen uns dabei nur auf die Office-365-Versionen für Unternehmen (Lizenzpakete aus den Sparten "Business" und "Enterprise"). Viele Erkenntnisse sind allerdings nicht eins zu eins auf andere Versionen (etwa für Privatnutzer) übertragbar, da es teilweise erhebliche technische Unterschiede gibt.

Um die Sicherheitsrisiken von Microsoft Teams zu verstehen, muss man die Architektur von Office 365 als Ganzes in den Blick nehmen – denn Office 365 ist mehr als nur Word, Excel, PowerPoint und Teams: Hinter den Anwendungen auf den Endgeräten arbeiten viele Cloud-Dienste wie Exchange Online, SharePoint Online, OneDrive for Business und Azure Active Directory zusammen. Auch eher exotische Dienste wie Kaizala und Yammer gehören mit zu den Office-365-Paketen. Erst die Zusammenarbeit all dieser Dienste ermöglicht sämtliche Funktionen zur Zusammenarbeit in der Cloud-Suite – darum kann man sie auch unter Sicherheitsaspekten nicht isoliert betrachten.

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