Industrielle IT: Mobilfunk für das IoT – NB-IOT, LTE-M und 5G

Der Erfolg der IoT-Projekte in Unternehmen hängt stark von der Übertragungstechnik ab: Häufig eignet sich Mobilfunk. Mehrere Standards haben sich etabliert.

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(Bild: metamorworks / Shutterstock.com)

Von
  • Iris Quirin
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Den richtigen Zeitpunkt für die nächste Wartung von Maschinen, die effektive Überwachung von Industrieanlagen auch aus der Ferne, die Nachverfolgung der Fahrzeugflotte oder das Einhalten von Kühlketten über lange Transportwege: Anwendungen im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) wie Predictive Maintenance, Flottenmanagement oder Tracking unterstützen Unternehmen bei der Bewältigung dieser Aufgaben.

Das Potenzial für diese Art der digitalen Wertschöpfung ist groß: Bereits heute interagieren weltweit rund 30 Milliarden Geräte im Internet of Things. Die Marktforscher von IDC rechnen wegen der fortschreitenden Digitalisierung mit rund 42 Milliarden vernetzten Geräten bis zum Jahr 2025. Schon heute stellen sich die meisten Unternehmen darauf ein: Das IoT ist längst in allen Teilen der Wirtschaft angekommen.

Laut der Studie "Internet of Things 2020" von IDG haben bereits 51 Prozent der befragten Unternehmen quer durch alle Branchen IoT-Projekte umgesetzt. Folgerichtig finden sich schon jetzt entsprechende Anwendungen in vielen verschiedenen Wirtschaftsbranchen – von der Warenverfolgung in Echtzeit in der Logistik über das Gebäudemanagement bis zur vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance) in der Industrie 4.0. Mit ihren IoT-Anwendungen beugen Unternehmen Produktionsausfällen vor, verbessern ihre Qualitätskontrolle und automatisieren und optimieren ihre Prozesse, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele sind davon überzeugt, dass diese Technologie bestehende Geschäftsprozesse beschleunigt und entscheidend für den Erfolg ist. Das IoT ermöglicht aber auch ganz neue Geschäftsmodelle und Services.

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