Neuerungen in Apples GUI-Framework: SwiftUI wird erwachsen

SwiftUI erlaubt inzwischen die Entwicklung vollständiger Apps. Programme können so gänzlich auf den Einsatz von AppKit, UIKit und WatchKit verzichten.

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(Bild: stock.adobe.com, Choat; Montage: Mac & i)

Von
  • Thomas Sillmann
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Wenig überraschend gehörte SwiftUI zu den großen Themen der WWDC 2020 (Worldwide Developers Conference). In knapp einem Dutzend Sessions ging Apple auf die Neuerungen und Änderungen des Frameworks ein und machte damit sehr deutlich, welch hohen Stellenwert SwiftUI besitzt.

Besonders spannend hierbei: Mit WidgetKit stellte Apple ein gänzlich neues Framework vor, das ausschließlich auf SwiftUI basiert – und das sich daher nicht mit anderen Frameworks wie App- und UIKit nutzen lässt. Es ist wohl davon auszugehen, dass es in Zukunft weitere solche Entwicklungen geben wird. Falls noch nicht geschehen, sollten Entwickler daher spätestens jetzt einen genaueren Blick auf Apples neues UI-Framework werfen.

Auf dem iPad und mit iPadOS 14 unterstützt SwiftUI die überarbeitete Sidebar.

Swift UI hat eine große Auswahl an Views hinzubekommen. Mit einer neuen Textansicht, Grids, Lazy-Stacks und vielen kleinen Helferlein wie neuen Labels und einer Progress-View erlaubt SwiftUI nun die Entwicklung deutlich komplexerer Ansichten, ohne hierbei etwas von seiner Einfachheit und Übersichtlichkeit einzubüßen. Entwickler müssen viele View-Elemente so nun nicht mehr aus AppKit oder UIKit mittels Representable nach SwiftUI übertragen, sondern können stattdessen auf entsprechende native SwiftUI-Ansichten zurückgreifen.

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