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Offen für alle: Haus der Eigenarbeit

Seit über 30 Jahren kann man im Münchner "Haus der Eigenarbeit" alles selber machen. Ein reiches Angebot an Kursen und Fachberatungen macht den Einstieg leicht

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Inhaltsverzeichnis

Schon der Türgriff ist selbstgemacht: Er wurde aus einem großen Schraubenschlüssel und einem Hohlbeitel zusammengeschweißt. Doch man muss nicht gleich kaltes Metall anfassen, um ins "Haus der Eigenarbeit" (kurz HEi) zu gelangen, denn ein schönes dunkles Stück Holz ummantelt den Schaft des Schraubenschlüssels.

Drinnen setzt sich diese eigene Mischung aus selbstgemacht und liebevoll fort: Ein runder Empfangstresen aus Holz, ein rotes Sofa, eine Kaffeebar und Tische in unkonventionellen Formen, dazwischen angefangene Möbelprojekte und zwischengelagerte Metallkonstruktionen – Hipsterland sieht anders aus. Es herrscht die angenehm warme Atmosphäre eines alternativen Treffpunkts aus dem ausgehenden 20. Jahrhundert.

Eine Gruppe junger Flüchtlinge macht gerade Pause von ihrem Holzbearbeitungskurs in der Werkstatt nebenan, die Tür steht offen. Kaffee trinken und handwerklich arbeiten liegt hier dicht beieinander, doch weit genug getrennt, dass es nicht stört. Hier kann man sich wohlfühlen – wenn man erst einmal da ist. Denn beim ersten Besuch muss man schon in etwa wissen, wonach man sucht, um direkt beim Münchner Ostbahnhof im Stadteil Haidhausen den richtigen idyllischen Hinterhof zu erwischen und zum HEi zu gelangen.

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