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Open-Source-Werkzeuge zum Überwachen von Clouds und Cloud-Workloads

Monitoring spielt in der Cloud eine wichtige Rolle. Doch die dortigen Anforderungen unterscheiden sich von klassischen Setups – fünf Open-Source-Tools im Test.

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Na klar, mit der Cloud wird alles besser: Weil künftig alle Entwickler nur noch zur "Cloud Native"-Architektur greifen, sind Applikationen automatisch implizit redundant. Geht mal etwas kaputt, macht das der App nichts aus: In bester VW-Käfer-Manier läuft sie einfach und läuft und läuft. Aus Administratorensicht beginnen paradiesische Zeiten: Eben weil immer alles automatisch wie von Geisterhand läuft, kommt das Thema Monitoring zu kurz. Ein Monitoringsystem wie Nagios oder Icinga wird in der Cloud schlicht nicht mehr gebraucht, weil alles so schön automatisch funktioniert.

Sattelfesten Cloud-Admins wird ein gewisser Sarkasmus in den vorherigen Zeilen nicht entgangen sein. Während die "Cloud Native"-Architektur in der Tat bewirkt, dass Admins weniger oft aus dem Bett geklingelt werden, ersetzt sie nicht das Monitoring der Umgebung. Zwar wollen manche Hersteller genau das ihren Kunden weismachen, doch wer sich schon mal mit dem Betrieb von Clouds beschäftigt hat, merkt schnell: Monitoring ist auch in Cloud-Umgebungen essentiell, schließlich läuft der Workload in Clouds ja immer noch auf Computern. In denen ist Hardware verbaut, die bisweilen kaputtgeht. Und auch Cloud-Anwendungen werden noch immer von Menschen programmiert, die Fehler machen. Zwingt also ein Fehler ein Programm in die Knie, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass eben nicht nur eine der Instanzen des Programms dran glauben muss, sondern dass gleich alle ins Nirwana verschwinden. Und so leicht Clouds laut diversen Herstellern auch wartbar sein sollen – wenn etwas schiefgeht, möchte der Admin das merken, und zwar schnell. Kaum etwas ist noch peinlicher als ein Kunde, der auf ein Problem hinweist, das das eigene Monitoringtool noch nicht erkannt hat.

Allein: Welche Werkzeuge eignen sich besonders gut zum Verwalten von Clouds? Spielt die Riege der klassischen Monitoringwerkzeuge hier überhaupt noch eine Rolle oder kann der Admin sein Zabbix- und Nagios-Wissen in der Mottenkiste auf dem Dachboden verstauen? Aber welches sind im letzteren Fall die Alternativen? Und wie gehen Unternehmen mit der Tatsache um, dass sie in Clouds eigentlich zwei Dienstarten überwachen müssen: jene in der Cloud und die der Cloud selbst? Fragen über Fragen – im Folgenden liefert iX die wichtigsten Antworten.

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