PicAsSo-Adventskalender: Das dritte Türchen darf endlich geöffnet werden

Diese Woche schicken wir binäre Bilddateien an einen externen Speicher und geben Text aus. Damit das mehr Spaß macht, spielen wir mit Fonts und Größen.

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Von
  • Michael Gaus
  • Miguel Köhnlein
Inhaltsverzeichnis

Bisher haben wir in unserem Adventskalender eine Kerze simuliert und Weihnachtslieder geträllert, außerdem haben wir in der letzten Woche Bilder an unser kleines Display geschickt und eine Diashow abgespielt. Diesen Adventssonntag kommen ein externer EEPROM-Speicherbaustein und eine Diode dazu.

Mit dem zusätzlichen Speicher können wir dann mehrere Bilder gleichzeitig speichern. Die Speicherkapazität des EEPROM vom Typ 24C512 mit I2C-Interface beträgt 512 kBits, beziehungsweise 64 kBytes. Er lässt sich durch das DIP8-Gehäuse direkt ins Steckbrett einstecken. Die I2C-Adresse ist 0xA0. Anschließend bringen wir noch einen Font ein und stellen die Schriftgröße ein, die uns am besten gefällt.

Schaltplan für den dritten Advent

Das EEPROM (IC1) wird über die Pins SDA und SCL an den I2C-Bus angeschlossen. Die Versorgungsspannung beträgt – wie für alle anderen Schaltungsteile – 5 Volt. Der Pin WP wird an GND gelegt, damit ein Schreibzugriff möglich ist. Die Adresspins A0 bis A2 werden ebenfalls an GND gelegt, sodass die I2C-Adresse 0xA0 beträgt.

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Der VCC-Pin wird über die Diode D1 mit 5V verbunden: Dieser kleine Trick sorgt dafür, dass die Versorgungsspannung für das EEPROM um eine Diodendurchlassspannung kleiner ist als 5 Volt, da die Mindestspannung zur Erkennung eines HIGH-Pegels an SDA und SCL 0,7*VCC beträgt. Bei 5 Volt Versorgungsspannung sind das 3,5 Volt. Ansonsten könnte es sein, dass ein HIGH-Pegel nicht sicher erkannt wird, da wir in der letzten Woche die auf dem OLED-Modul integrierten Pullup-Wiederstände nur gegen 3,3 Volt geschaltet haben.

Steckbrett-Skizze für den dritten Advent
PicAsSo-Adventskalender

Vier Türchen statt 24: Mit dem Nano-Axe-Board bauen wir vier Adventssonntage lang ein leuchtendes und klingendes Projekt zum Mitmachen.

Das EEPROM wird in die Buchsen E23 (IC Pin 1) bis E26 (IC Pin 4) sowie F23 (IC Pin 8) bis F26 (IC Pin 5) mittig rechts eingesteckt, sodass die Kerbe auf dem IC Richtung Nano-Axe-Board zeigt. In der Fritzing-Skizze sind das EEPROM, die Diode und die acht Drähte in den Farben weiß (SDA), gelb (SCL) und blau (GND) am EEPROM hinzu gekommen.

Der Steckbrett-Aufbau des 3. Adventssonntags