Psychologie: Warum Dinge weglassen schlauer ist

Gilt es Probleme zu lösen, fügen die meisten Menschen instinktiv etwas hinzu. Dabei ist Weglassen oft die bessere Lösung, so Verhaltenspsychologe Leidy Klotz.

Lesezeit: 9 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 19 Beiträge

(Bild: Clemson University)

Von
  • Gregor Honsel
Inhaltsverzeichnis

Leidy Klotz ist Professor an der University of Virginia und lehrt dort Ingenieurswissenschaften, Architektur und Wirtschaft. Dort hat er auch eine interdisziplinäre Initiative für Verhaltenswissenschaft mitgegründet. Zuvor war er als Bauingenieur und Fußballprofi tätig. Seine aktuellen Forschungsergebnisse zur Kunst des Weglassens hat er in Nature veröffentlicht. Im April erschien sein aktuelles Buch „Subtract: The Untapped Science of Less“ (Flatiron Books, 304 Seiten, 17,46 Euro; E-Book: 19,49 Euro).

12 Paragrafen hatte das Erneuerbare-Energien-Gesetz, als es im Jahr 2000 in Kraft trat. Heute hat es 105 Paragrafen. Passiert so etwas nur in Deutschland?

Nein, in den Vereinigten Staaten auch. Die Gesetzgebung hat sich hier seit 1950 etwa versiebzehnfacht, sie wächst also schneller als alles andere.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, MIT Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 12,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+