Quantencomputing: Was sich bei den Start-Ups tut

Start-ups rund ums Quantencomputing forschen auf weitgehend unbekanntem Terrain. Ein Streifzug durch die Szene der Quantenpioniere.

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, Albert Hulm

(Bild: Albert Hulm)

Von
  • Dorothee Wiegand
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Auf dem Titelblatt der "Roadmap Quantencomputing" der Bundesregierung glänzt eines dieser kronleuchterartigen Gebilde, das sofort die Assoziation "Quantencomputer!" auslöst. Im Text ist die Rede von Kräftebündelung und großzügiger Förderung. Um jeden Preis, so scheint es, will die deutsche Regierung dafür sorgen, dass die Wirtschaft den Anschluss behält und nicht wie bei der klassischen Computertechnik insbesondere von den USA abgehängt wird.

Schwerpunkt Quantencomputing

So ist eine Vielzahl an Förderprogrammen, Projekten und Initiativen entstanden. Im März 2021 wurde etwa das "Munich Quantum Valley" gegründet. Bis 2023 will man in München mit dem deutsch-finnischen Unternehmen IQM zusammen einen europäischen Quantencomputer mit supraleitenden Qubits in das Leibniz-Rechenzentrum integriert haben.

"EIN Quantum NRW" heißt ein im Frühjahr 2022 gebildetes Quantencomputing-Netzwerk aus mehr als einem Dutzend Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und für das "Quantum Valley Lower Saxony" stellen VolkswagenStiftung und Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur in den nächsten fünf Jahren 25 Millionen Euro für den Bau eines skalierbaren 50-Qubit-Quantencomputers zur Verfügung.