Reisereport Silicon Valley: Plug and Play – So arbeiten Entwickler in den USA

Wie haben Digitalisierung und Corona die Arbeitskultur US-amerikanischer Tech-Companies verändert? Eindrücke einer Reise zu acht IT-Firmen im Silicon Valley.

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Von
  • Silke Hahn
Inhaltsverzeichnis

Millionen Menschen haben weltweit in den Jahren 2020 und 2021 im Homeoffice gearbeitet. Viele Arbeitgeber haben dabei die Erfahrung gemacht, dass die Produktivität teilweise gestiegen ist, mussten zunächst aber auch Vorbehalte überwinden. Social Distancing und die Vereinzelung waren für viele Angestellte psychisch belastend und drückten die Kreativität der Teams. Offen ist, wie es nach den krisenbedingten Einschnitten weitergeht. Derzeit ist noch unklar, ob es wieder zurück ins Büro geht oder sich hybride Konzepte durchsetzen und Angestellten die Flexibilität erhalten bleibt.

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Auf einer Dienstreise in die USA hatte ich Mitte März 2022 Einblick in die Arbeitskultur im Silicon Valley und konnte mit den Mitarbeitern und Führungskräften kleinerer bis mittelgroßer IT-Unternehmen sprechen. Die IT-Pressetour nach San Francisco führte eine Gruppe europäischer Technikjournalisten zu acht Unternehmen im Bereich Data Science und Machine Learning: Alation, BMC, FlashGrid, GridGain Systems, Hazelcast, Observe, SambaNova Systems und SingleStore.

Repräsentativ sind die gewonnenen Einblicke nicht unbedingt, da die Firmen sich uns Journalisten gegenüber ins beste Licht rücken wollten und meist eine Agenda verfolgten. Deshalb konzentriert sich der Bericht auf subjektive Eindrücke und Einzelgespräche.