Requirements Engineering in der agilen Softwareentwicklung

Agile Softwareentwicklung braucht kein Anforderungsmanagement, weil alles im Fluss ist? Falsch! Hier werden die Weichen für Erfolg oder Scheitern gestellt.

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Scrum ist die am häufigsten eingesetzte agile Arbeitsweise. Im Kern geht es darum, die Anforderungen an ein System nicht als starre Verbindlichkeiten zu begreifen, sondern Änderungen stets willkommen zu heißen und im laufenden Entwicklungsprozess zu berücksichtigen. Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage, wie eine geeignete Anforderungsanalyse konkret aussehen soll.

Gelegentlich stößt man auf die Hypothese, dass agile Projekte kaum noch einer umfassenden Erhebung der Anforderungen bedürften, denn hier sei ja auf jeden Fall alles dynamisch und könne sich jederzeit ändern. Starre Lasten- und Pflichtenhefte sind sicher nicht mehr gefragt. Wer jedoch die Wünsche und Befindlichkeiten der Nutzer tatsächlich verstehen und berücksichtigen will, braucht nach wie vor ein funktionierendes Requirements Engineering. Denn ohne funktionierendes Anforderungsmanagement sind auch agile Projekte zum Scheitern verurteilt.

Die Gründe für das Scheitern von Entwicklungsprojekten liegen meist in einer fehlerhaften oder unvollständigen Anforderungsanalyse. Hier gibt es mehrere Fallen:

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