Menü

Rückschau 2019: Brisante Fortschritte in der Gentechnik

Ob als Baby-Designer mit Genschere, Embryonenbauer oder Erbgut-Wahrsager: Das Jahr 2019 hat gezeigt, dass Biotech-Visionen wahrwerden könnten.

Lesezeit: 8 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen

(Bild: gopixa/Shutterstock.com)

Von

Inhaltsverzeichnis

Claudia Wiesemann forscht und lehrt als Professorin für Medizingeschichte in Göttingen. Sie ist Mitglied im deutschen Ethikrat, der die Bundesregierung zu neuen Technologien berät, und bleibt bei all den Biotech-Visionen erstaunlich gelassen.

TR: Die ersten Crispr-Babys. Schweine-Mensch-Chimären. Mini-Gehirne, deren Nervenzellen ähnliche Signale wie bei einem Fötus feuern, zum ersten Mal ein einfacher Bluttest für Trisomie 21 auf Kassenrezept. All das sind Schlagzeilen nur aus den vergangenen zwölf Monaten. Täuscht der Eindruck, oder nimmt die Veränderung unseres Lebens durch die Gentechnik auch aus Ihrer Sicht rasant Fahrt auf?

Wiesemann: Ja, das stimmt. Wir merken gerade, dass wir am Anfang eines neuen Zeitalters stehen.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - jederzeit kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+