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Schwarm im Orbit: Nanosatelliten als Frühwarnsysteme aus dem All

Forscher der TU Berlin haben im Orbit einen Schwarm von Nanosatelliten installiert und vernetzt. Erdbewohner könnten sie etwa als Frühwarnsystem einsetzen.

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Schwarm im Orbit: Nanosatelliten-Verband am Himmel leicht erreichbar

(Bild: Jan Bintakies)

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Form: Würfel. Kantenlänge: 24 Zentimeter. Gewicht: Knapp Neun Kilogramm. Nanosatelliten sind die Hänflinge unter den Kommunikationssatelliten, aber sie leisten etwas, das im Orbit keiner kann. Denn sie umkreisen die Erde in niedriger Umlaufbahn dauerhaft im Schwarm, halten Kontakt zueinander und können Datenströme von Knoten zu Knoten per Funk weiterleiten.

Forscher um Professor Klaus Brieß am Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Berlin haben im Projekt S-Net (S-Band-Netzwerk für kooperierende Satelliten) vier dieser Nanosatelliten von einer Sojus-Rakete ins All tragen lassen. Sie wurden in einem niedrigen Orbit von etwa 580 Kilometer Höhe einer nach dem anderen ausgesetzt.

Hier fliegen die vier nun als vernetzter Kleinschwarm hintereinander her, nehmen Daten auf, verteilen sie und können jeder für sich mit der Bodenstation kommunizieren. Sie bilden damit ein bisher einmaliges Nanosatelliten-Netzwerk und haben in ersten Versuchen bereits bewiesen, dass ein solcher Schwarm ganz unterschiedliche Kommunikationsaufgaben auf der Erde lösen kann.

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