Menü

Sexroboter: Künstliche Sexpartner aus rechtlicher Sicht

Aktuelle Rechtssysteme sind für das Aufkommen starker künstlicher Intelligenz schlecht gerüstet. Kann etwa ein Sexroboter zum Opfer einer Vergewaltigung werden?

Lesezeit: 4 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 102 Beiträge

Im Spiel "Detroit: Become Human" gilt es unter anderem, einen Mordfall im Androiden-Bordell "Eden Club" aufzuklären: Eines der elektronischen Mädchen dort hat einen Freier erwürgt, nachdem dieser eine Kollegin zerstört respektive getötet hatte.

(Bild: Sony Interactive Entertainment)

Von

Inhaltsverzeichnis

Künstliche Sexpartner sind ein beliebtes Motiv in Science-Fiction-Filmen und Videospielen. Unter den Replikanten im Filmklassiker "Blade Runner" von 1982 gab es bereits das "basic pleasure model". Im Kult-B-Movie "Cherry 2000" von 1987 passten Charakter und Erfahrungen der robotischen Liebesgefährtin auf einen Datenträger, der sich in ein seriengleiches Modell einsetzen ließ.

Maeve, eine der Hauptfiguren des aktuellen TV-Serienhits "Westworld", ist eine Cyborg-Prostituierte, die sich langsam, aber sicher an vergangene Gräuel zurückerinnert. Im Quantic-Dream-Spiel "Detroit: Become Human" sind fortgeschrittene Androiden mit weitgehend menschlichen Fähigkeiten allgegenwärtig; die Handlung führt den Ermittler dort unter anderem in ein Roboter-Bordell.

Von derlei Visionen ist die technische Realität weit entfernt. Bereits jetzt werden aber menschenähnliche Sexpuppen mit robotischem Innenleben und rudimentär KI-gestützter Dialogfähigkeit ausgestattet.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - jederzeit kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+