Skoda Octavia bekommt zwei PHEVs

Der neue Skoda RS iV wird erstmals mit einem Plug-in-Hybrid bestückt. Bei den Fahrleistungen dürfte es keinen Rückschritt geben

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 7 Beiträge

(Bild: Skoda)

Von

Die RS-Ausstattung war im Octavia bisher so gefragt, dass es temporär lange Lieferfristen gab. Das mag erstaunlich erscheinen für eine Zielgruppe, der man ein pragmatisches Verhältnis zum Auto allgemein nachsagen kann. Mit dem vierten Octavia RS könnte sich das Interesse nochmals erhöhen, denn er profitiert als Plug-in-Hybrid von Steuervorteilen und Förderungen. Und wer die RS-Aufmachung nicht mag, kann auch einen Octavia PHEV mit etwas weniger Leistung wählen.

Die Zutaten sind bei beiden wohlbekannt und werden in dieser Form auch in den Golf GTE und in den Passat GTE eingebaut: Als Verbrenner dient im Octavia RS iV ein 1,4-Liter-Vierzylinder aus der Baureihe EA211. Der E-Motor mit 85 kW steckt im intern DQ400e genannten Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Systemleistung liegt bei 180 kW (245 PS), das maximale Drehmoment bei 400 Nm. Als Speicher dient eine Batterie mit 13 kWh. Skoda verspricht eine Reichweite von 55 km im WLTP.

Der zweite Plug-in-Hybride wird ohne Sportüberzug angeboten – so wie im Golf auch. Dabei ist er mit 150 kW (204 PS) und 350 Nm kein Schwächling. Der Verbrenner blieb mit 110 kW identisch kräftig, zur Reduzierung der Leistung nutzt Volkswagen einen E-Motor mit 75 statt 85 kW. Speicher und Reichweite sind, so die vorläufige Aussage identisch mit dem Octavia RS iV. Die Fahrleistungen dürfte auch in der schwächeren Version, die in Verbindung mit den Ausstattungslinien Style und Ambition zu haben ist, mehr als nur ausreichend sein.

Beide Modelle sollen auf dem Genfer Autosalon gezeigt werden. Damit könnte Skoda zumindest bei der Premiere der 150-kW-Version VW zuvorkommen. Die Stammmarke wird, soweit aktuell bekannt, in Genf nur den GTE mit 180 kW vorstellen, die die gleiche Aufmachung bekommt wie GTI und GTD. Für die Kunden dürfte das kaum Auswirkungen haben. Zwischen der Händlerpremiere aller Plug-in-Hybride werden vermutlich maximal ein paar Wochen liegen. Wann es so weit sein wird, verrät Volkswagen noch nicht. Wir rechnen ab Juni damit.

(mfz)