Smart Home: Das Funkprotokoll Thread im ersten Praxistest

Mit Amazon, Apple und Google bieten drei Branchengrößen­ Geräte für das Mesh-Netzwerkprotokoll Thread an. Ein Praxistest.

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(Bild: Mark Töbermann)

Von
  • Berti Kolbow-Lehradt
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Es klingt paradiesisch: Im intelligenten Zuhause der Zukunft spielt alles mit allem einfach zusammen, sodass jede Komponente auch über größere Distanzen stets schnell reagiert – und dabei dennoch wenig Strom verbraucht. Mit diesen Aussichten wirbt die Funkstandard-Allianz Thread (zu Deutsch Faden). Allerdings füllte sie lange Zeit eher Papier als Produktregale. De facto bestand das Sortiment bislang nur aus Netzwerkroutern von Amazon und der Google-Tochter Nest, die die Thread Group 2014 initiierte.

Doch seit auch Apple mitwirkt, füllt sich das Ökosystem mit Leben: Mit dem Thread-fähigen Smart Speaker HomePod mini brachte das Technik-Schwergewicht Ende 2020 ein Schlüsselprodukt in den Handel. Ein zweites erscheint im Mai 2021: Die Neuauflage der Set-Top-Box Apple TV 4K funkt ebenfalls mit Thread. In Apples Fahrwasser folgten zudem die Zubehör-Hersteller Eve und Nanoleaf mit sieben passenden Thread-Komponenten für Apples Smart-Home-Plattform HomeKit.

In einem Praxistest prüften wir das Zusammenspiel ausgewählter Thread-Geräte. Neben zwei HomePod mini nutzten wir dafür von Nanoleaf eine LED-Birne und ein LED-Lichtstreifen sowie von Eve eine smarte Steckdose, einen Kontaktsensor und eine Wetterstation. Unsere Auswahl komplettierten die WLAN-Router Amazon Eero und Google Nest Wifi. Beide sind Thread-fähig, Amazons Gerät unterstützt zusätzlich HomeKit. Gerne hätten wir auch das Zusammenspiel des Smart Displays Google Nest Hub Max mit dem smarten Schloss "Nest x Yale" der Marke Yale über Thread getestet, beide sind bislang aber nur in den USA erhältlich.

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