Einführung in Home Assistant: Smarte Geräte verknüpfen,Temperaturwarner bauen

Die kostenlose Software Home Assistant steuert nahezu alle Geräte im Smart Home und verbindet sie miteinander. Eine große Community treibt das Projekt voran.

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Smart Home
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Von
  • Marvin Strathmann
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Mit der Software Home Assistant verbindet man smarte Geräte, die eigentlich nicht miteinander reden können. So blinken plötzlich die Lampen, wenn die Waschmaschine fertig ist oder der Temperatursensor verschickt eine Pushnachricht aufs Handy des Nutzers, wenn er einen bestimmten Wert misst. Mit Home Assistant gehen Dinge, die ein Hersteller nicht einbauen wollte oder konnte. Dazu ist die Software quelloffen und kostenlos.

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Die große Community macht Home Assistant als Smart-Home-Zentrale sehr vielseitig. Das Projekt unterstützt Marken und Hersteller wie Philips Hue, Ikea Trådfri, Sonos, Xiaomi und viele mehr. Nutzer können den Google Kalender integrieren, den Tintenstand von gar nicht so smarten Druckern sehen, sich die Daten einer Fritzbox anzeigen lassen oder das MQTT-Protokoll einsetzen.

Viele Geräte findet Home Assistant alleine, sie einzurichten geht anhand der guten Dokumentation zügig. Automatisierungen zu erstellen, ist zwar etwas komplexer, aber Home Assistant arbeitet vermehrt daran, den visuellen Editor noch stärker in den Vordergrund zu rücken – das ist vor allem für Einsteiger wichtig, damit sie nicht in YAML-Code versinken. In diesem Artikel stellen wir die grundlegenden Funktionen von Home Assistant vor und erklären die Begriffe, mit denen das System arbeitet. Außerdem zeigen wir einfache und komplexe Automatisierungsbeispiele, die das Zuhause smarter machen: etwa ein Temperatursensor, der eine Push-Nachricht verschicken kann oder der Home Assistant, der warnt, falls ein Fenster zu lange offen steht.