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So finanziert sich das Open-Source-Programm Krita mit Spenden und App-Verkäufen

Hinter dem ursprünglich für KDE entwickelten Malprogramm Krita gibt es keinen festen Geldgeber. Trotzdem schafft es das Projekt, seine Entwickler zu bezahlen.

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(Bild: Albert Hulm)

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Wer die Krita-Website besucht, bemerkt sofort den Spenden-Knopf. Daneben steht, welchen Betrag wie viele Personen diesen Monat gespendet haben. Möchte man Krita herunterladen, wird einem für Windows prominent die Kaufversion im App-Store von Microsoft beziehungsweise Valves Steam für knapp zehn Euro angeboten. Obwohl nicht nur die gratis Linux-Varianten, sondern auch ein kostenloser Installer für Windows nur einen Klick entfernt sind, tragen die App-Verkäufe im Wesentlichen die Entwicklungskosten der freien Software.

Der Niederländer Boudewijn Rempt leitet ein Team aus vier bezahlten Entwicklern und kann von der Arbeit an Krita leben. Und das hilft der Krita-Community: "Die bezahlten Entwickler haben nicht die Freiwilligen verdrängt", sagt Rempt. "Wir haben mehr Freiwillige denn je."

Als Rempt vor 15 Jahren die Funktion des Maintainers – also des Projektleiters und Hauptentwicklers – ehrenamtlich übernahm, war diese Entwicklung noch nicht abzusehen. Da war Krita vorwiegend noch als Bildbearbeitungsprogramm für den Linux-Desktop KDE gedacht und Teil von KOffice.

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