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So funktionieren Geschäftsmodelle mit Open-Source-Software

Open-Source-Software ist zwar gratis, aber nicht so gut wie kommerzielle Produkte – so das gängige Vorurteil. Wir räumen damit auf.

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(Bild: Albert Hulm)

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Software zu entwickeln kostet Zeit und Geld – Aufwendungen, die irgendwie getragen werden müssen. Ob man für ein Produkt bezahlen muss, hat wenig damit zu tun, ob es Open-Source-Software ist, proprietäre Freeware gibt es genauso wie teure Open-Source-Produkte. An der Lizenz lässt sich auch nicht erkennen, ob Produkte millionenschwere Marktführer sind oder kleine Hobbybasteleien.

Der Ausdruck Open-Source-Software bezeichnet gelegentlich Software, deren Quellcode zugänglich ist. Das ist naheliegend, weil "open source" eben "offener Quellcode" bedeutet, aber meistens ist mit "offen" mehr gemeint als bloß "lesbar". Sehr grob gesagt soll der Code eines Produktes veränderbar sein – zumindest für den Käufer. Es geht dabei sowohl um das Recht als auch die praktische Möglichkeit, den Code zu verändern. Unter anderem will man sicherstellen, dass das Produkt dauerhaft und beliebig genutzt und verbessert werden kann. Open-Source-Software ist also Software, die beliebig eingesetzt werden darf, deren Quellcode zugänglich ist und deren Quellcode verändert werden darf.

Zur Unterscheidung spricht man auch von "source available" oder "shared source", wenn Quellcode einsehbar ist, aber nicht frei verändert werden darf. Diese Unterscheidung wird aber, auch aus Gründen des Marketings, nicht immer exakt eingehalten. Hinzu kommt die "offizielle" Definition von Open Source, die die Open Source Initiative (OSI) verwaltet. Die Definition der OSI schließt die obigen Punkte mit ein, spezifiziert aber noch anderes, etwa Verbote, Personengruppen oder Einsatzzwecke der Software zu diskriminieren.

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