So funktionieren die Privacy Screens in Notebooks von HP und Lenovo

HP und Lenovo schirmen Notebooks mit zuschaltbaren Privacy-Folien gegen neugierige Mitleser ab. Wir haben uns die Technik angeschaut und ihre Wirkung geprüft.

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Wer in der Bahn oder im Flugzeug verhindern will, dass der Sitznachbar vertrauliche Dokumente mitliest, nutzt sogenannte Privacy-Folien auf dem Notebook-Display: Der Schirminhalt ist nur für denjenigen sichtbar, der frontal aufs Display schaut. Seitlich sitzende Betrachter sehen dagegen einen dunklen Schirm.

Solche Folien, die den Einblickwinkel auf das Display begrenzen, gibt es sowohl zum Anheften als auch fest eingebaut im Notebook: HP nennt die digitale Privacy-Technik Sure View, bei Lenovo heißt sie PrivacyGuard. Wir haben bereits zwei Mobilrechner mit diesen Privacy-Techniken getestet: das HP EliteBook X360 830 G6 und das Lenovo Thinkpad X1. Dieser Artikel erklärt, wie die Privacy-Filter genau funktionieren.

Externe Privacy-Folien für Notebooks kennt man von 3M, die Abschattungstechnik der Firma steckt aber auch in den digitalen Privacy-Screens von HP-Notebooks. Lenovo nutzt eine leicht abgewandelte Variante, das Prinzip ist jedoch das gleiche: Alle reduzieren die Bildhelligkeit für außen sitzende Betrachter. Da der Mensch in sehr dunklen Bildern wenig Kontrastunterschiede wahrnimmt, kann er auch Schrift darin nicht mehr lesen. Weil die Bildhelligkeit für den Notebook-Nutzer möglichst erhalten bleiben sollte, werden die Lichtstrahlen im Privacy-Modus auf den frontalen Betrachter konzentriert.

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