Software wird extrem

Charles Simonyi und Mitch Kapor haben sich mit Software früh Ansehen und Reichtum verschafft. Beide glauben, dass ihre Branche nicht mehr weitermachen kann wie bisher - und gehen mit gutem Beispiel voran

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Von
  • Claire Tristram und Michael Fitzgerald

Software von Charles Simonyi und von Mitch Kapor hat die PC-Revolution mit auf den Weg gebracht, und jetzt sind die beiden Altmeister wieder im Geschäft: Unabhängig voneinander investieren sie ihre Vermögen in Projekte, aus denen Software hervorgehen soll, die niemals abstürzt und immer genau das tut, was Sie wollen.

Neben Simonyi und Kapor stellen sich auch eine Reihe von großen Unternehmen wie IBM und Sun Microsystems die Zukunft so vor: Programme reparieren sich selbst, und die Desktop-Metapher wird von Oberflächen abgelöst, die unterschiedliche Informationen leicht zugänglich machen, je nachdem, welche gerade gebraucht werden - und nicht, welche Software gerade läuft.

Die Tage, als man ohne Software Brücken bauen, Aktien handeln oder eine Präsentation vorbereiten konnte, sind unwiderruflich vorbei. Aber das bedeutet nicht, dass wir uns mit Anwendungen zufrieden geben müssen, die dazu neigen, genau dann zu versagen, wenn wir sie am dringendsten brauchen - es fällt einem nicht schwer, sich der Meinung von Kapor anzuschließen, dass der durchschnittliche Software-Nutzer "wirklich verarscht" wird.

(Detaillierte Reportagen über die Arbeit von Simonyi und Kapor finden sie in der Dezember-Ausgabe von Technology Review) (sma)