Statistik der Woche: Auf dem Weg zum Mars

Auf zum Mars – lautet derzeit die Devise für drei Missionen. Was sonst noch zwischen Erde und dem roten Planeten los ist, fasst unsere Infografik zusammen.

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Statistik der Woche

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In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Drei Marsmissionen sind derzeit auf dem Weg. Eine Raumsonde der Vereinigten Arabischen Emirate mit dem optimistischen Namen Al-Amal (die Hoffnung) soll ab Mitte 2021 Atmosphäre und Klima des roten Planeten untersuchen.

Die kurz danach gestartete chinesische Mission Tianwen-1 (Himmelsfrage 1) verfügt über das komplette Setup – Orbiter, Landegerät und Rover – und soll unter anderem die Marsoberfläche kartographieren. Schließlich hat die NASA am 30. Juli ihre Mars 2020 Mission gestartet, die den Rover Perserverance auf der Planetenoberfläche absetzen soll, wo dieser sich – eine erfolgreiche Landung vorausgesetzt – auf die Suche nach Spuren von Leben machen wird.

Alle drei sind im Juli gestartet, um einigermaßen treibstoffsparsam ans Ziel zu kommen. Das dafür günstigste Startfenster ist jetzt offen und wird es danach erst in 26 Monaten wieder sein. Aktuell sind über 30 Länder in der Raumfahrt engagiert – allen voran die USA, wie die Statista-Grafik zeigt. Für Marsmissionen haben sie laut Euroconsult in vergangenen Jahrzehnt elf Milliarden US-Dollar ausgegeben. In der laufenden Dekade sollen es 16 Milliarden US-Dollar werden. Das ist gemessen an den Gesamtausgaben nicht viel. Für Monderkundung rechnen die AnalystInnen beispielsweise mit 21 Milliarden US-Dollar. Und wann werden nun die ersten Menschen auf dem Mars leben? Laut SpaceX sollen es 2024 bereits 100 sein. Die Millionengrenze wird die Bevölkerung des Erdnachbarn demnach 50 Jahre später knacken.

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(jle)