Statistik der Woche: Das Mikroplastik-Problem

In der Umwelt ist der unerwünschte Kunststoff mittlerweile nahezu überall angekommen. Wohin sich die Mikroplastik-Problematik entwickelt, zeigt unsere Infografik.

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Von
  • Mathias Brandt

Wissenschaftler haben Mikroplastik in Fischen gefunden, in Mineralwasser und in Honig, sie haben es in der Tiefsee und auf Bergen nachgewiesen. Zu sagen, dass Mikroplastik überall ist, hat also einiges an Berechtigung.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

)

In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Zu Mikroplastik zählen laut Initiative Mikroplastik des Fraunhofer-Instituts alle Kunststoffpartikel und -fasern mit einer Teilchengröße von weniger als fünf Millimetern.

Plastikpartikel dieser Größe finden sich sogar in der eher menschenleeren Arktis, wie die Grafik von Statista und Technology Review zeigt. Und woher kommt das ganze Mikroplastik?

Die mit Abstand bedeutendste Quellen ist laut Fraunhofer-Institut der Reifenabrieb von Pkw. Bei der Abfallentsorgung und dem Bitumenabrieb in Asphalt werden ebenfalls große Mengen freigesetzt.

Andere in der medialen Berichterstattung auftauchende Quellen wie Textilwäsche und Kosmetika sind dagegen nur für vergleichsweise geringe Emissionsmengen verantwortlich.

(bsc)