Statistik der Woche: Fleischesser vs. Vegetarier

Die Anzahl von Vegetariern und Veganern nimmt zu in Deutschland. Unsere Infografik schlüsselt die CO2-Bilanz je nach Ernährungsstil auf.

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Immer mehr Menschen in Deutschland versuchen, in ihrer alltäglichen Ernährung auf Fleisch zu verzichten. Gab es hierzulande laut Umfragedaten des IfD Allensbach vor fünf Jahren rund 6,2 Millionen Vegetarier und Veganer, waren es 2019 schon 7,1 Millionen. Entsprechend entwickelt sich auch der Verkauf von Produkten für diese Zielgruppe gut, wie einen neues DossierPlus zu vegetarischen und veganen Fleischalternativen von Statista zeigt.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

)

In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Neben gesundheitlichen und moralischen Frage ist auch der Umweltaspekt für viele Verbraucher wichtig. Tatsächlich hat Fleisch im Vergleich mit pflanzlichen Nahrungsmitteln eine deutlich schlechtere CO2-Bilanz. Das zeigt ein Vergleich, der mit Hilfe des CO2-Rechners des Umweltbundesamts angestellt wurde. Demnach verursacht ein männlicher Fleischesser einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 1.730 Kilogramm pro Jahr. Ein Vegetarier kommt dagegen nur auf 1.280 Kilogramm. Am umweltverträglichsten ist vegane Ernährung, hierbei verursacht unser fiktiver männlicher Konsument nur Emissionen in Höhe von 1.040 Kilogramm CO2.

(jle)