Statistik der Woche: Identitätsdiebstahl im Internet

Wer zu viele persönliche Daten preisgibt, kann Opfer von Identitätsmissbrauch werden. Wie sich die Deutschen dagegen schützen, zeigt unsere Infografik.

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Statistik der Woche: Identitätsdiebstahl im Internet
Von
  • Mathias Brandt

Das Internet hat mittlerweile fast alle Bereiche unseres Lebens erobert. Das hat viele Vorteile, birgt aber auch Risiken. „Ein großer Nachteil ist die zunehmende Gefährdung der persönlichen Daten und damit der eigenen Identität, deren Missbrauch zunehmen kann.“ So Manfred Güllner, Gründer und Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts forsa, das sich im Auftrag der Schufa mit dem Thema „Identitätsschutz im digitalen Zeitalter“ beschäftigt hat.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

)

In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Dabei wird offenbar, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland glauben, gut über Gefahren des Missbrauchs persönlicher Daten im Internet informiert zu sein. Trotzdem sind, wie die Grafik von Statista und Technology Review zeigt, immerhin zwölf Prozent der Befragten bereits Opfer von Identitätsmissbrauch geworden.

Betroffene werden unter anderem durch nicht nachvollziehbare Rechnungen, Kontobewegungen oder Mahnungen auf den Missbrauch aufmerksam. Meistens gehen solche Fälle glimpflich aus – nur einem von zehn Opfern ist finanzieller Schaden entstanden.

Um sich vor dem Missbrauch ihrer persönlichen Daten zu schützen, achten die Studienteilnehmer zum Beispiel bei E-Mails auf Absender und öffnen diese gegebenenfalls nicht. Bedenklich ist: Ein Drittel achtet nicht darauf, Sicherheitssoftware auf dem aktuellsten Stand zu halten. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten löschen auf ihren Geräten regelmäßig den Browserverlauf oder Cookies.

(anwe)