Statistik der Woche: Medikamente per Klick

Online-Apotheken locken mit bequemer Medikamentbestellung per Internet. Unsere Infografik stellt dar, wie sie mit stationären Apotheken konkurrieren.

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Für 42 Prozent der Teilnehmer einer aktuelle Umfrage ist die Online-Apotheke für gewöhnlich die erste Anlaufstelle beim Kauf von Medikamenten. Trotzdem spielt das Internet im Apothekenwesen bislang eher eine nachgeordnete Rolle, wie die Infografik von Statista und Technology Review zeigt.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

)

In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Von 48,1 Milliarden Euro Apotheken-Umsatz in Deutschland entfielen laut Angaben des Branchendienstes IQVIA im vergangenen Jahr nur 1,1 Milliarden Euro auf den Versandhandel.

Die Top drei der Apotheken im Netz sind laut Daten aus dem Jahr 2016 docmorris.de, shop-apotheke.com und europa-apotheek.com. Zusammen kamen sie laut einer Schätzung des EHI Retail Institute auf Erlöse in Höhe von 771 Millionen Euro.

Das entscheidende Argument pro Versandapotheke ist, wie eine Statista-Umfrage zeigt, der Preis. Dass bei rezeptpflichtigen Medikamenten Rezepte in Papierform eingesandt werden müssen, gilt als Hemmschuh für das Geschäftsmodell der Online-Apotheke. Stationäre Apotheken punkten mit sofortiger Verfügbarkeit der Ware und besserer Beratung durch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch.

(anwe)