Statistik der Woche: Nutzung von eGovernment in Deutschland

Wie stark nutzen die Deutschen digitale Dienste der Regierung? Unsere Infografik zeigt, wo es beim eGovernment noch hapert.

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55 Prozent der deutschen Bevölkerung nutzen das Internet zur Interaktion mit staatlichen Stellen und Behörden. Das geht aus Umfragedaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat für das Jahr 2016 hervor.

Am gängigsten ist die Informationsbeschaffung auf Websites öffentlicher Stellen. Formulare online einreichen ist dagegen weniger verbreitet, wie die Infografik von Statista und Technology Review zeigt.

Der Anteil der eGovernment-Nutzer hat sich seit der erstmaligen Erhebung im Jahr 2008 deutlich erhöht und liegt oberhalb des EU-Durchschnitts (48 Prozent). Indes werden die hiesigen digitalen Behörden im Vergleich mit Skandinavien oder dem Baltikum noch von vergleichsweise wenigen Menschen genutzt.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

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In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Dabei sind die Deutschen mit dem mit aktuell verfügbarem Online-Angebot von Städten und Kommunen zufrieden, wie der eGovernment-Monitor der Initiative D21 zeigt.

Auch in Punkto Datenschutzbedenken ist die Besorgnis der Bundesbürger deutlich rückläufig. Dennoch gibt es große Unterschiede bei der Nutzung von eGovernment-Angeboten.

So ist ELSTER, die elektronische Steuererklärung, mit laut Bitkom 21 Millionen digitalen Einkommenssteuererklärungen im vergangenen Jahr schon jetzt sehr populär. Dagegen können sich die Deutschen bislang kaum für den elektronischen Identitätsnachweis per Personalausweis erwärmen.

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