Statistik der Woche: Problematische Netzwerke

Social Media sorgt für eine schnellere Verbreitung von Falschnachrichten. Und auch hetzerische Inhalte bleiben ein Problem, wie unsere Infografik zeigt.

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Von
  • Mathias Brandt
Statistik der Woche

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shutterstock/3dmask

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In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

65 Prozent der Nutzer von Sozialen Netzwerken sind dort laut einer Umfrage des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) bereits auf problematische Inhalte gestoßen. 24 Prozent sagen dies über Messenger-Dienste, wie die Infografik von Statista und Technology Review zeigt.

Bei letzteren liegt Telegram in Sachen Problem-Content vorne, da es nur wenig kontrolliert wird. Besonders oft sind den Befragten falsche Informationen (Fake News) begegnet.

Dazu Christian Kastrop, Staatssekretär im BMJV: "Soziale Netzwerke und öffentliche Messenger-Kanäle werden allzu oft missbraucht, um menschenverachtenden Hass und gefährliche Lügen zu verbreiten. Digitale Brandstifter müssen konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Die Hetze im Netz belastet nicht nur unsere digitale Kommunikation, sondern schadet dem Fundament unserer Demokratie."

Hier kann eigentlich jeder etwas tun, zum Beispiel kritische Postings dem jeweiligen Anbieter melden, selber Kontra geben oder Anzeige erstatten. Indes werden problematische Inhalte oft auch einfach ignoriert.

In sozialen Netzwerken ist dies in 38 Prozent der Fälle so, in Messenger-Diensten immerhin noch in 32 Prozent. (bsc)