Statistik der Woche: Probleme mit Drohnen

Kompakte Fluggeräte sind immer häufiger am Himmel. Was das für die Sicherheit bedeuten kann, zeigt unsere Infografik.

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Statistik der Woche: Probleme mit Drohnen
Von
  • Felix Richter

Sinkende Preise, technische Fortschritte und leichtere Handhabung haben in den vergangenen Jahren zu einem kleinen Boom auf dem Markt für Drohnen gesorgt.

Immer mehr Hobbyflieger lassen die häufig mit dem Smartphone steuerbaren Miniflieger in den Himmel surren, sei es um Fotos aus der Vogelperspektive zu schießen oder einfach aus Freude am Fliegen.

Allein in diesem Jahr könnten in Deutschland rund 1,4 Millionen Drohnen verkauft werden – ein Großteil davon ist ohne Vorkenntnisse zu fliegen.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

)

In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Doch der Boom der unbemannten Flugobjekte bringt auch Probleme mit sich, zumal sich viele Nutzer nicht an die Verhaltensregeln für Hobbyflieger halten. Es existieren etliche Flugverbotszonen für Drohnen.

Laut Zahlen der Deutschen Flugsicherung (DFS) kommt es immer häufiger zu Zwischenfällen mit Drohnen, wie die Infografik von Statista und Technology Review zeigt.

So meldeten Piloten zwischen Januar und September 2018 schon 131 Behinderungen durch Drohnen im deutschen Luftraum. Im gesamten Jahr 2017 hatte es nur 88 derartige Zwischenfälle gegeben.

82 Prozent der Zwischenfälle ereignen sich im direkten Umland von Flughäfen.

"Wir sehen die Drohnen nicht auf dem Radar und sie sind in der Regel zu klein, um von einem Piloten früh genug gesehen zu werden. Deshalb können sie gerade rund um Flughäfen zur Gefahr für Verkehrsflugzeuge werden", so die DFS-Medienbeauftragte Anja Naumann.

Wie die Kollision zwischen einer Drohne und einem Leichtflugzeug ausgehen könnte, haben Forscher der Universität Dayton in einem Crashtest ermittelt.

Hobbyflieger sollten sich also unbedingt an die Regeln im Umgang mit Drohnen halten, um den Flugverkehr und ihre Umwelt nicht zu gefährden.

Die wichtigsten Regeln hat die Deutsche Flugsicherung auf ihrer Webseite zusammengefasst.

(bsc)