Statistik der Woche: So boomt das Geschäft mit den Lebensmittel-Lieferdiensten

In deutschen Großstädten versprechen fahrradbasierte Lieferdienste Nahrungsmittel auf Zuruf. Lebensmittel-E-Commerce wird zum Boom, zeigt unsere Infografik.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 30 Beiträge
Statistik der Woche: Lebensmittel in zehn Minuten
Von
  • Mathias Brandt

Die Deutschen haben 2020 deutlich mehr Güter des täglichen Bedarfs online bestellt. Der Verband bevh beziffert das Umsatz-Plus bei Lebensmitteln auf 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei Drogerie-Produkten sind es 35 Prozent.

Und das dürfte erst der Anfang sein. Der Markt hat noch reichlich Luft nach oben, wie die Infografik von Statista und Technology Review zeigt. Laut Statista Global Consumer Survey haben hierzulande bislang nur 14 Prozent der Befragten Lebensmittel oder Güter des täglichen Bedarfs im Netz geordert.

Zu den Profiteuren der aktuellen – wesentlich durch Corona und Lockdowns angeschobenen – Entwicklung gehören auch Unternehmen wie Gorillas oder Flink, die beide damit werben, innerhalb von kurzer Zeit und für eine geringe Gebühr (jeweils 1,80 Euro) an die Haustür zu liefern, bestenfalls in zehn Minuten.

Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

)

In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Ersteres Unternehmen hat es während der Pandemie innerhalb von neun Monaten geschafft, zum Unicorn zu werden – Investoren halten es für über eine Milliarde Dollar wert. Beide Lieferdienste sind mittlerweile in zahlreichen deutschen Städten sowie in den Niederlanden und Frankreich aktiv.

Gorillas hat außerdem bereits Filialen in Italien und dem Vereinigten Königreich eröffnet. Bei den Produkten bietet dagegen Flink die größere Auswahl.

Mehr von MIT Technology Review Mehr von MIT Technology Review

(bsc)