MIT Technology Review Podcast

In dem monatlichen Podcast sprechen TR-Redakteure über das große Debatten-Thema aus dem aktuellen Heft. Hier stehen alle Audio-Beiträge in der Übersicht.

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MIT Technology Review Podcast
Von
  • Jennifer Lepies
Inhaltsverzeichnis

Stets das Licht und die Heizung ausmachen, wenn man den Raum verlässt. Nicht unnötig lange den Kühlschrank geöffnet lassen. Einfach mal zwei Minuten kürzer – oder gar kalt – duschen. Energiespar-Tipps wie diese werden derzeit gern zitiert. Sie erfordern nur minimale Verhaltensänderungen in unserem Alltag und können zumindest kleine Spar-Potenziale ausschöpfen. Nicht nur der Ukraine-Krieg und das knappe Gas-Angebot zwingen uns gerade, Energie zu sparen. Auch auf lange Sicht, im Kampf gegen den Klimawandel, hat das Gebot höchste Priorität – zumindest sollte es diese haben.

Mit der Energie- und Klimakrise gehen eine verringerte Produktion – und damit auch weniger Konsum einher. Aber wie bekommen wir, also jeder Einzelne von uns, eine Verminderung des Konsums hin? Und was bedeutet das für unsere Gesellschaft?

Die neue Folge des Podcasts von MIT Technology Review dreht sich daher um das Thema Verzicht – und dessen Gegenteil: die Verschwendung. Im Gespräch mit TR-Redakteur Wolfgang Stieler liefert Frank Trentmann dazu spannende Einblicke. Trentmann ist Historiker und hat sich auf die Geschichte des Konsums spezialisiert. Er lehrt und forscht an der Birkbeck/University of London sowie am Centre for Consumer Society Research in Helsinki. Trentmann ist Autor des Buchs "Die Herrschaft der Dinge, eine Geschichte des Konsums vom 15. Jahrhundert bis heute".

Im Podcast beleuchtet er unter anderem die positiven Konnotationen, die Begriffe rund um den Massenverbrauch haben. "Luxus und Konsum als etwas Positives zu betrachten, ist eine relativ moderne Sicht der Dinge", sagt er. "Es ist aber noch gar nicht so lange her, dass genau das Gegenteil der Fall war. Frauen, die Lust auf Baumwollstoffe hatte, wurden mit Strafen belegt, weil die Politik und die Zünfte der Meinung waren, solch ein Konsum würde die Ordnung der Dinge untergraben. Luxussteuern gab es noch bis in 19. Jahrhundert. Unsere Selbstverliebtheit und die Idee, das wir souveräne Konsumenten sind, ist relativ neu." Trentmann weist daraufhin, dass heutzutage mit "Fortschritt" auch die Ausweitung des Konsums verbunden ist.

Ob sich dennoch in der gesellschaftlichen Breite etwas ändern kann? Trentmann kann sich das durchaus vorstellen. "Aber dazu braucht es mehr als nur dem einzelnen Verbraucher zu sagen, ihr müsst euren Lebensstil ändern", ist er überzeugt. "Da wird es Gewinner und Verlierer geben."

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Claire Evans ist eine Art Multitalent: Sie ist Sängerin und Texterin der avantgardistischen Popgruppe YACHT, schreibt Artikel und Bücher und ist Herausgeberin eines Sammelbands von Science Fiction-Geschichten mit explizit diversem Ansatz. Ihr bereits 2018 erschienenes Buch "Broad Band: The Untold Story of the Women Who Made the Internet" erfährt seit kurzem wieder viel Aufmerksamkeit.

Denn die Frage, wie Frauen im Berufsleben besser präsent sein können, ist in Zeiten von Diskussionen um Gender Pay Gap und Gleichberechtigung hoch aktuell. Besonders die Tech-Branche glänzt nicht gerade durch einen hohen Frauenanteil. Doch das war nicht immer so. In der Frühzeit des Computing waren Frauen sehr viel präsenter in der Branche als heute. In der neuen Podcast-Folge von MIT Technology Review hat sich TR-Redakteur Wolfgang Stieler mit Claire Evans unterhalten. Sie gibt einen Einblick in die Geschichte des Computings aus feministischer Sicht und erläutert, worin eine Lösungsphilosophie stecken könnte.

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Diese Folge ist – ausnahmsweise – auf Englisch abgehalten. Das redaktionell bearbeitete und übersetzte – allerdings auch gekürzte – Interview mit Claire Evans wird in der kommenden Ausgabe 8/2022 von MIT Technology Review zu lesen sein (ab 9. November 2022 im heise shop bestellbar und ab 10. November 2022 im Zeitschriftenhandel erhältlich).

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Obwohl Politologen und Ökonomen seit Jahrzehnten an der Frage arbeiten, ob und unter welchen Umständen aus politischen Konflikten Krisen werden, gilt die Vorhersage bewaffneter Konflikte als notorisch schwierig. Seit rund zehn Jahren arbeiten Forschende auf der ganzen Welt jedoch daran, für diese Vorhersage Datenanalysen und maschinelles Lernen zu verwenden.

Hannes Müller von der Barcelona School of Economics und Christopher Rauh von der University of Cambridge haben sich im Projekt conflictforecast.org zusammengetan, um ganz konkret diese "schwierigen Fälle" der Konfliktvorhersage anzugehen. Ihre Idee: Sie lassen Algorithmen Zeitungsartikel auswerten – und lassen dann aus dieser Auswertung eine Konfliktwahrscheinlichkeit berechnen. Das ermöglicht ihnen unter anderem die Vorhersage monatlich zu aktualisieren. TR-Redakteur Wolfgang Stieler spricht mit Müller und Rauh über Chancen und Risiken solcher Vorhersagemodelle.

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Teller oder Tank? Diese Frage ist zentral bei der Debatte um konventionellen Biosprit. Angesichts drohender Hungersnöte, etwa durch ausbleibende Weizenfrachter aus der Ukraine, halten es viele für absurd, wertvolle Ackerfläche mit Energiepflanzen zu blockieren. Andererseits wird jede Energiequelle dringender benötigt denn je. Und gerade der Verkehr hängt bei seinen Klimazielen weit hinterher. Noch komplizierter wird die Sache dadurch, dass umstritten ist, was Biotreibstoffe überhaupt für Umwelt und Klima bringen. Angezählt waren Biodiesel und Bioethanol deshalb schon lange. Doch kürzlich forderte das Bundesumweltministerium in einem Arbeitspapier nicht weniger als die vollkommene Verbannung von Biosprit aus Anbaupflanzen, damit mehr Äcker für Lebensmittel übrig bleiben.

Das würde die Mineralölkonzerne in ein Dilemma drängen. Sie sind verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen ihrer Produkte stark abzusenken. In Deutschland beträgt die Minderungsquote derzeit 7 Prozent gegenüber fossilen Treibstoffen, bis 2030 steigt sie schrittweise auf 25 Prozent. Doch wenn sie dazu immer weniger Biosprit nutzen dürfen – wie soll das dann funktionieren? TR-Redakteur Gregor Honsel spricht deshalb in der neuen Podcast-Folge mit Horst Fehrenbach vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) über die komplizierte Gemengelage.

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Mit dem Chatbot und dem zugrunde liegenden Sprachmodell LaMDA von Google wurde die Frage jüngst wieder aktuell: Kann ein KI-System ein Bewusstsein, eine Seele haben? Weil sich der Softwareingenieur Blake Lemoine eingehend mit LaMDA unterhalten hatte und ihm dabei das Sprachmodell unter anderem gestand, es habe Angst davor, ausgeschaltet zu werden, war Lemoine zu dem Schluss gekommen: Das System ist sich seiner selbst bewusst, es sei mit einem etwa 7- bis 8-jährigen Kind vergleichbar.

Bei Lemoines Arbeitgeber Google teilte man die Auffassung nicht. Ebenso wollte man nicht, wie von Lemoine gefordert, die Erlaubnis des Chatbots einholen, bevor man mit ihm Experimente durchführt. Als Konsequenz für seine Bemühungen wurde Lemoine beurlaubt. Doch die Frage bleibt. Mit ihr beschäftigt sich auch das Projekt "Abklärung des Verdachts aufsteigenden Bewusstseins in der Künstlichen Intelligenz (KI-Bewusstsein)" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Angesiedelt am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) leitet es Karsten Wendland. Der Professor für Medieninformatik an der Hochschule Aalen hat sich im Rahmen des Projektes mit Expertinnen und Experten weltweit unterhalten und hat Einblicke in die verschiedensten Perspektiven.

Grund genug also, ihn in der neuen Podcast-Folge von MIT Technology Review zu begrüßen. Redakteur Wolfgang Stieler wollte in diesem Zusammenhang natürlich auch wissen, ob der berühmte Turing-Test überhaupt noch geeignet ist, Mensch von Maschine zu unterscheiden.

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"Mehr Natur wagen" – so könnte die Devise des Konzepts Rewilding lauten. Dahinter steckt die Idee, große Naturflächen wieder sich selbst zu überlassen, der Natur die Chance geben, wieder durchzuatmen. Dieser Halt des massiven menschlichen Eingriffs eröffnet den verschiedensten Arten in diesen Gebieten wiederum die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Intakte Ökosysteme bieten nicht nur neue Lebensräume. Sie säubern die Luft, verbessern die Wasserqualität und machen Böden fruchtbar. Damit ist das Konzept des Rewildings auch eines, das etwas gegen den Klimawandel ausrichten kann.

Dass das Konzept nun an Fahrt gewinnt, hat unter anderem mit der niederländischen Nichtregierungsorganisation Rewilding Europe zu tun. Sie möchte in zehn Regionen Europas mindestens 1 Million Hektar Fläche für das Rewilding sichern. Acht Rewilding-Projekte gibt es bereits. Das Oder-Delta ist eines von ihnen. Es liegt in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze, grob gesagt zwischen Greifswald und Stettin. Das Rewilding-Gebiet umfasst 450.000 Hektar, wovon sich 70.000 Hektar über Wasserflächen des Stettiner Haffs erstrecken. Der Fokus der Naturschutz-Initiative Rewilding Oder-Delta liegt auf der Mündung des Flusses Peene, der Ueckermünder Heide, den Flüssen Ina und Gowienica sowie den Waldregionen der Gollnower Heide und der Offentlandschaften des Stettiner Haffs.

Das Gebiet kennt Peter Torkler gut. Er ist einer der beiden Geschäftsführer von Rewilding Oder-Delta und Teamleader Polen, da eng mit polnischen Verbänden der Freunde der Ina- und Gowienica- Flüsse zusammengearbeitet wird. Torkler hat sich Zeit seines Berufslebens dem Naturschutz verschrieben. Den Geographen hat TR-Redakteurin Jo Schilling in Rothenklempenow besucht, wo Rewilding Oder-Delta ein Büro hat. Torkler berichtet im Podcast, wie Rewilding genau funktioniert, er zeigt einen Teil des Projekt-Gebietes mit ihren einzelnen Initiativen und lässt TR-Redakteurin Jo Schilling das Konzept Rewilding hautnah erleben. Und so ist bei diesem naturnahen Thema auch der Aufnahmeort des Podcasts ein ganz idyllischer: ein Deich an der Uecker mitsamt Vogelgezwitscher, Wasserplätschern und Glockenläuten.

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Schwere elektrische Lkw eignen sich prinzipiell auch für lange Strecken. Grundlage dafür ist folgende Rechnung: Laut Gesetz dürfen Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer in Europa maximal 4,5 Stunden am Stück fahren. Danach müssen sie 45 Minuten Pause machen. Bei einem Tempo von 80 km/h kämen sie also bis zu 360 Kilometer weit. Das liegt im Bereich dessen, was aktuelle E-Lkws wie der Mercedes eActros oder der Volvo FH Electric laut Herstellerangaben bereits schaffen.

Um die Akkus während der Pause für die nächste Etappe zu laden, wäre (bei einem großzügig kalkulierten Verbrauch von 150 kWh pro 100 Kilometern) eine Ladeleistung von 720 Kilowatt nötig. Das ist zwar deutlich mehr als die 150 bis 250 kW, die bei aktuellen Elektrolastwagen in den Datenblättern stehen. Aber ein internationales Konsortium arbeitet bereits an einem Ladesystem im Megawatt-Bereich. Die ersten vier Standorte in Deutschland sind bereits geplant: Im Rahmen des Projekts HoLa sollen zwei Megawatt-Charger entlang der A2 sowie zwei weitere in Logistikzentren in Dortmund und Berlin getestet werden.

Dafür wären allerdings auch schwere, teure und rohstoffintensive Batterien sowie ein Ausbau der Parkplätze mit entsprechenden Ladestationen nötig, einschließlich entsprechend leistungsfähigen Stromanschlüssen. Eine Alternative dazu wären Oberleitungen auf einem 3.000 bis 4.000 Kilometer langem Kern-Autobahnnetz. Ein solches Netz würde laut Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) zwar mindestens sechs Milliarden Euro kosten, aber dafür auch die Kosten für Batterien und Ladestationen senken.

Das IFEU hat berechnet, welche der beiden Varianten volkswirtschaftlich gesehen günstiger wäre. Das Ergebnis: Die Kosten für Schnellladesäulen und Oberleitungen liegen relativ nah beieinander. "Bei rund einem Drittel der zurückgelegten Strecken wären batterie-elektrische Lkws mit Oberleitungen günstiger, bei zwei Dritteln der Strecke rein batteriegetriebene", sagt Julius Jöhrens, Leiter des Themenfelds Alternative Antriebe beim IFEU, im Podcast von MIT Technology Review.

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Schaltkreise, Programmierung und biologische Zellen sind gemeinhin nicht Begriffe, die man direkt miteinander in Verbindung bringen würde. Und dennoch sind dies die wesentlichen Merkmale der Synthetischen Biologie. Für René Inckemann, Vizepräsident der German Association for Synthetic Biology GASB, ist sie daher ein eigenständiger Bereich innerhalb des Feldes der Biotechnologie.

Inckemann definiert die Synthetische Biologie als Zusammenwirken von Prinzipien des Ingenieurwesens mit der Biologie, indem man biologische Systeme beziehungsweise Zellen programmiert. Der Mikrobiologe gibt als Gast in der neuen Podcast-Folge einen Einblick in die Disziplin und verweist auf erste Einsätze, wie etwa für Erdöl-Ersatz-Produkte, die in Zellen produziert werden, indem man diesen die Anleitung "gibt", wie sie Erdöl-Produkte herstellen. Damit kann die Synthetische Biologie auch einen Beitrag leisten, vom Erdöl unabhängig zu werden.

Trotz dieser großen Vision gibt es auch Schwierigkeiten für die Entwicklung der Synthetischen Biologie, etwa durch das Gentechnikgesetz. Weshalb es problematisch ist, wenn gentechnisch veränderte Organismen politisch und gesellschaftlich weiter ausgebremst werden, erläutert Inckemann ebenfalls im Gespräch mit TR-Redakteurin Jo Schilling.

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Die russische Invasion der Ukraine hat die Frage der künftigen Energieversorgung Europas in ein grelles Licht getaucht: Eine Alternative zum Erdgas aus Russland soll her – und das möglichst schnell. Kann man in dieser Situation die Atomkraft vollständig ausblenden oder könnte sie – beispielsweise in neuer, modularer Form – doch noch eine Rolle spielen?

In der neuen Folge des MIT Technology Review Podcast geht es um genau diese Frage. Die Redaktion hat sich aufgrund der aktuellen politischen Situation entschieden, das Titelthema der nächsten Ausgabe zu ändern – und sich dem Thema Energiezukunft zu widmen. Denn: Der Krieg in der Ukraine hat die energetische Versorgungssicherheit und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen mit einer neuen Dringlichkeit belegt.

Als Gast, mit dem TR-Redakteur Wolfgang Stieler diese Fragen diskutieren möchte, begrüßt die Redaktion Christoph Pistner vom Öko Institut Darmstadt. Pistner hat an der TU Darmstadt Physik studiert und promoviert und ist heute Bereichsleiter für Nukleartechnik und Anlagentechnik beim Öko Institut und unter anderem auch Mitglied der Reaktorsicherheitskommission.

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Second-Hand-Läden in Berlin gibt es viele. Doch die NochMall in Berlin-Mitte ist etwas Besonderes. "Mall" wie das englische Wort für Einkaufszentrum. So bietet die NochMall nicht nur Kleidung aus zweiter Hand, sondern auch Möbel, Bücher, Elektrogeräte und vieles mehr: "Alles was man im Haushalt findet", erklärt Frieder Söling. Er ist Geschäftsführer des Kaufhauses und will dort einen in Erlebnisort für Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung schaffen.

Die Idee der Kreislaufwirtschaft geht weit über das altbekannte Recycling hinaus. Sie will nicht nur Rohstoffe wiederverwenden, sondern den gesamten Lebensweg eines Produktes optimieren. Das erfordert mitunter ein völlig neues Denken. Ein Denken, das in der NochMall zum Leben erweckt wird, etwa durch regelmäßige Upcycling-Workshops verschiedenster Art, Repaircafé, Workshops zum Thema Klimawandel, Lesungen oder durch Ausstellungen, die das Thema Kreislaufwirtschaft visualisieren. Auch Berliner Upcycling-Start-ups wird Raum gegeben: Hüte und Mützen aus ehemaligen Kaffeesäcken oder Hemden aus Jersey-Bettwäsche können die Besucher bestaunen.

Im Gespräch mit TR-Redakteur Gregor Honsel erläutert Frieder Söling, warum für ihn das Konzept der Kreislaufwirtschaft so wichtig ist und er es in seinem Kaufhaus sichtbar machen will.

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Sie können elektromagnetische Wellen steuern, Schall manipulieren, Wärmeleitung lenken oder sich auch wie Flüssigkeiten verhalten: Taucht man in die Welt der Metamaterialien ein, gibt es scheinbar nichts, was es nicht gibt. Doch so faszinierend Metamaterialien sind, so abstrakt ist auch dieses Forschungsgebiet.

Doch es lohnt sich, in diese erstaunliche Welt der Metamaterialien einzutauchen. So ist in der neuen Podcast-Folge Tech2go des Magazins MIT Technology Review Stefanie Kroker zu Gast. Auch sie hat die Faszination für die Metamaterialien gepackt. Sie forscht an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) an der Anwendung von Nanophotonik in der Messtechnik und hier speziell an besonderen Spiegeln für Gravitationswellendetektoren. Im Gespräch mit TR-Redakteur Wolfgang Stieler gibt sie zunächst einen Überblick: Was sind Metamaterialien eigentlich? Und was macht sie so interessant? Des Weiteren erläutert sie ihre Arbeit mit den Metamaterialien.

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Mit dem "Digital Markets Act" (DMA) und dem "Digital Services Act" (DSA) will die EU große Plattformen, Online-Marktplätze und soziale Netzwerke stärker regulieren. Erst Ende November hatte der EU-Rat das bei einem Treffen zu Verhandlungen über den DSA und DMA festgelegt.

Mit den Beschlüssen wurde ein umfangreiches Digital-Paket auf EU-Ebene auf den Weg gebracht. Dennoch bleibt fraglich, ob der Einfluss der EU ausreichen wird, um diese stärkere, digitale Regulierung der Konzerne überhaupt durchzusetzen. Und welche Rolle spielt Deutschland dabei? Jan Philipp Albrecht, 39, kennt sich mit dieser Gemengelage aus. Er saß 2009 bis 2018 für die Grünen im EU-Parlament und war dort treibende Kraft für die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Seit 2018 ist er Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein.

Albrecht ist zu Gast in der neuen Podcast-Folge Tech2go. Im Gespräch mit dem TR-Redakteur Gregor Honsel erläutert der Politiker, warum die komplexen Entscheidungsprozesse nötig sind, die Gesetze durchlaufen müssen, um am Ende in den EU-Ländern umsetzbar zu sein.

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Bis Mitte des Jahrhunderts soll Deutschland klimaneutral werden. Studien, die den Weg dorthin vorrechnen, gibt es reichlich. Zahl auf Zahl fügt sich in ihnen zu einem hübschen, stimmigen Bild. Doch ist es wirklich so einfach? Unklarheiten scheint es ebenso viele wie Studien zur Klimaneutralität zu geben.

Deshalb spricht Technology-Review-Redakteur Gregor Honsel für die neue Folge des Podcast Tech2go von MIT Technology Review mit Professor Bernd Hirschl. Hirschl ist Leiter des Forschungsfelds Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin sowie Professor an der Brandenburgischen Technischen Uni Cottbus-Senftenberg. Mit Wegen zu einem klimafreundlicheren Leben kennt er sich aus, denn zusammen mit Partnerorganisationen hat er in einer Studie untersucht, wie Berlin den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens gerecht werden kann. Die Ansätze erläutert er im Gespräch.

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"Nahezu alles schadet dem Kunststoff. Sauerstoff, Wärme, UV-Licht – alles Faktoren, die in unserer normalen Umgebung immer eine Rolle spielen", sagt Marisa Pamplona in einem Bericht des Deutschen Museums. Sie ist dort die Leiterin der Abteilung Objekt- und Restaurierungsforschung. 38.000 Objekte, die mindestens aus Kunststoff bestehen, beherbergt das Deutsche Museum. Eine enorme Aufgabe also, dem Verfall dieser Objekte zuvorzukommen.

In unserer neuen Podcast-Folge Tech2go erläutert Pamplona daher, die Problematik. Sie gibt einen Einblick, wo sich die Kunststoffe überall verstecken und wann sich die Museums-Szene dem Verfall der Exponate bewusst wurde. Die Expertin berichtet außerdem, wie sie vorgeht: Von der Frage, ob eine Probenentnahme nicht noch mehr Schaden am Objekt anrichtet und wie ihr schließlich ein Analyse-Ergebnis weiterhilft.

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Was leistungsfähige, KI-gestützte Sprachmodelle betrifft scheint Europa diesbezüglich etwas im Hintertreffen zu sein. Zu Gast in der neuen Podcast-Folge Tech2go ist daher Jonas Andrulis, Gründer und CEO von Aleph Alpha. Das Start-up aus Heidelberg gilt unter einigen Experten als der Hoffnungsträger für die deutsche KI-Industrie. Sein Ziel: nichts weniger als das europäische Pendant von Open AI zu werden – das europäische Werte vertritt und dem Datenschutz entspricht.

Von Risikokapitalgebern hatte Andrulis, der früher Manager bei Apple war, Anfang des Jahres eine Anschubfinanzierung in Höhe von 5,3 Millionen Euro erhalten. Für das ambitionierte Projekt ist die Anschubfinanzierung zwar deutlich zu wenig, rund 100 Millionen Euro erhofft sich Andrulis aus einer zweiten Finanzierungsrunde, heißt es im Handelsblatt. Dennoch will sich Andrulis nicht davon abbringen lassen. Im Podcast erklärt er gegenüber dem TR-Redakteur Wolfgang Stieler, wo er jetzt mit seinem Start-up steht und welche Herausforderungen noch überwunden werden müssen.

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Beton ist für bis zu zehn Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Diesen enormen Beitrag zu senken ist kompliziert – aber es geht. Doch dazu müssen viele kleine Rädchen ineinandergreifen. TR-Redakteur Gregor Honsel spricht in dieser Folge von Tech2go mit Wolfram Schmidt von der Bundesanstalt für Materialforschung. Sein Thema sind moderne Baustoffe, in all ihren Farben und Facetten.

Und davon gibt beim Beton erstaunlich viele, wie wir bei der Recherche erfahren haben. Damit neue Gebäude beim Klimawandel nicht voll durchschlagen, gibt es einiges zu tun. Schmidt arbeitet daran, dabei zu helfen. Denn die Tendenz beim CO2-Ausstoß durch Beton ist steigend, denn gerade Schwellenländer haben einen großen Aufholbedarf. „80 Prozent der Gebäude, die 2050 in Afrika stehen werden, sind noch gar nicht gebaut“, sagt Schmidt. „Afrika könnte ein Pionier werden für grünes Bauen.“

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"Künstliche Intelligenz" schreibt die Bundesregierung in ihrer KI-Strategie "ist ein Schlüssel zur Welt von Morgen". Aber wer soll diese Zukunft bevölkern? Um KI produktiv anzuwenden, KI-Anwendungen weiter zu entwickeln und die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz voran zu treiben, braucht es gut ausgebildete Fachkräfte, Wissenschaftler, Entrepeneure. Aber die fallen nicht einfach so vom Himmel – sie müssen aus- oder weitergebildet werden. Stimmen die Bedingungen in Deutschland, um diese Aufgabe zu stemmen? Damit beschäftigt sich die neue Ausgabe des Technology-Review-Podcasts.

Sind neue Coding-Akademien eine Alternative zum Studium? Muss überhaupt jeder studieren, der sich in Zukunft mit KI beschäftigt, sie anwendet oder gar weiter entwickelt? Darüber diskutieren in der aktuellen Ausgabe Max Senges, Rektor von 42 Wolfsburg, Jörn Loviscach, Professor an der Fachhochschule Bielefeld (und ehemals stellvertretenden Chefredakteur von c't) und Kristian Kersting, Professor für Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen an der TU Darmstadt und Leiter des Artificial Intelligence and Machine Learning Labs.

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Noch ist Kernfusion als saubere Energiequelle ein Traum: Fusionsreaktoren sollen irgendwann einmal das Innere der Sonne auf die Erde holen und uns mit nahezu unendlicher Energie versorgen. Seit Jahrzehnten dümpeln Großforschungsprojekte mit diesem Ziel vor sich hin. Parallel entsteht jedoch eine Szene aus Privatunternehmen, die auf unterschiedlichen Wegen schneller zum Ziel kommen wollen.

Wir erklären, was Fusion überhaupt ist und weshalb sie - obwohl eine Form der Atomenergie - nichts mit klassischer Atomenergie zu tun hat. Und weshalb es sich jetzt gerade lohnt, darüber zu sprechen. Eine spannende Rolle in dem Wettrennen um den ersten Fusionsreaktor spielt ein deutsches Startup: Mit einer ganz besonderen Technologie, Tunneleffekten und Quantenzuständen.

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Wie sieht es mit dem „Recht auf Reparatur“ in der Praxis aus? Das ist Thema dieser Tech2go-Ausgabe. Gesprächspartner ist Steffen Vangerow, Geschäftsführer der Vangerow GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen ist eine unabhängige Reparaturwerkstatt, die unter anderem Funk-Autoschlüssel repariert oder alte Röhrenradios internetfähig macht.

Ein zentrales Problem für freie Werkstätten sei die Ersatzteilversorgung, sagte Vangerow im Podcast: „Es gibt zwei Dinge, über die ich mich besonders ärgere. Das eine ist Vorwerk, die uns komplett nicht mehr mit Ersatzteilen für den Thermomix beliefern – nicht einmal mehr mit Zubehör, das jeder Endkunde bestellen darf.“ Auch die Zulieferer würden verpflichtet, freie Werkstätten nicht mit Ersatzteilen zu beliefern.

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Citizen Scientists – Bürgerwissenschaftlerinnen und Bürgerwissenschaftler – werden für die Forschung immer wichtiger. Das gilt nicht nur für einfache Handreichungen wie etwa das Zählen von Singvögeln im Garten für biologische Forschungsprojekte, sondern mittlerweile mehr und mehr für die Medizinwissenschaft. Denn hier werden nun langsam die Menschen einbezogen, die besonders viel von seltenen, schweren und chronischen Krankheiten verstehen: die Patientinnen und Patienten selbst.

Was kann man nun von solchen Forschungsprojekten erwarten? Sind die Ergebnisse tatsächlich so gut und sicher wie die aus der klassischen medizinischen Forschung und was kann Citizen Science in Zukunft noch bewegen? Mit dabei sind zwei ausgewiesene Experten – Nils Heyen, Soziologe vom Fraunhofer ISI sowie Silvia Woll aus der Forschungsgruppe "Gesundheit und Technisierung des Lebens" des KIT, die beide an medizinischen Citizen-Science-Projekten arbeiten.

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Dass KI-Systeme in militärischen Auseinandersetzungen eingesetzt werden, um einen Geschwindigkeitsvorteil zu erringen, könnte zu einer verhängnisvollen Dynamik führen, warnt die Politologin Ulrike Franke. Franke hat Politikwissenschaften und in Oxford über die Verwendung von Drohnen durch westliche Streitkräfte promoviert. Sie ist Policy Fellow am Londoner Think Tank European Council on Foreign Relations (ECRF) und arbeitet dort zu der Frage wie Künstliche Intelligenz (KI) das Militär verändert.

„Wenn ein Akteur in seinem Arsenal sehr autonome und deswegen sehr schnell handelnde Systeme hat, dann kann man diesen Systemen eigentlich nur beikommen mit ähnlich schnell handelnden Verteidigungssystemen“ sagt Franke. Das Szenario, dass alle Seiten hochautonome Waffen haben ist auch deshalb besorgniserregend, weil diese Systeme auch aufeinander reagieren könnten. Es ist vorstellbar, dass es zu „Flash Wars“ kommt – „Konflikten, analog zum Flash Crash an der Börse, wo automatisierte Systeme in Sekundenschnelle Kursabstürze erzeugen, weil sie sich gegenseitig beeinflussen und überreagieren“.

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238 für den Personenverkehr stillgelegte Bahnstrecken mit einer Gesamtlänge von mehr als 4000 Kilometern hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zur Reaktivierung vorgeschlagen. Im Podcast „Tech2go“ des Magazins Technology Review berichtet Martin Henke, VDV-Geschäftsführer für den Bereich Eisenbahn, über die „immense“ Resonanz auf diesen Vorschlag.

„Ich bin jetzt mehr als 20 Jahre Geschäftsführer beim VDV, aber so eine Reaktion hat es noch nie gegeben“, sagte er im Podcast. „Eine sofortige Reaktion der Politik war, das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz mit erheblich besseren Voraussetzungen für die Reaktivierung und Elektrifizierung von Bahnstrecken auszustatten.“ Der Bund übernehme nun 90 Prozent der Kosten. Doch warum sollte sich eine Strecke heute eher tragen als zu der Zeit, als sie stillgelegt wurde? Eine Grund dafür ist laut Henke ein gestiegenes Umweltbewusstsein. Vor allem aber habe sich die Finanzierung geändert. „Zu Zeiten der alten Bundesbahn sind teilweise Strecken stillgelegt worden, gerade weil sie viele Nutzer hatten – die DB hat mit jeder Fahrkarte Verlust gemacht. Dementsprechend schnell wollte sie sich aus dem Nahverkehr zurückziehen.“

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Atomenergie scheint im Aufschwung zu sein: Da wäre etwa die Fertigstellung eines Kernreaktors in den Vereinigten Arabischen Emiraten – nach einer relativ kurzen Planungs- und Bauzeit von zwölf Jahren. Zum Vergleich: Der „Europäische Druckwasserreaktor“ (EPR) im finnischen Olkiluoto sollte schon 2012 ans Netz gehen, wird aber frühestens 2022 Strom produzieren. Daneben gibt es eine Reihe neuer Projekte, die ebenfalls versprechen, Kernenergie sicherer und preiswerter zu machen: modulare, natriumgekühlte Reaktoren, Kugelhaufen- und Traveling-Wave-Reaktoren.

TR-Redakteur Wolfgang Stieler äußert sich im TR-Podcast allerdings skeptisch, dass irgendeines dieser Konzepte der Kernenergie wirklich zu einer Renaissance verhelfen kann: Der Reaktor in den Emiraten sei zwar preiswerter als die noch im Bau befindlichen EPR, dafür aber technisch veraltet und entsprechend unsicher. Ihm fehle ein „Core Catcher“, der bei einer Kernschmelze das flüssige, hochradioaktive Metall auffangen soll, bevor es sich in den Boden frisst. Und die anderen Ansätze mögen zwar sicherer sein, aber ob sie wirklich wirtschaftlich seien, ist laut Stieler höchst zweifelhaft. In der aktuellen Ausgabe 12/2020 der Technology Review hat erden aktuellen Stand zudem in zwei Artikeln zusammengefasst.

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2015 schrieb der Autojournalist Clemens Gleich über den Versuch, ein E-Auto zu laden: „Zur Echtzeit bestanden alle Äußerungen darüber aus einer solchen Überzahl an Kraftwörtern, dass sie unverständlich wie ein Tourette-Anfall wurden.“

In dieser Folge des Podcasts spricht er darüber, wie sich die Ladeinfrastruktur seitdem verändert hat. Seine zentrale Erkenntnis: „Es gibt eine Lernkurve zu verzeichnen, sie ist aber nicht steil.“

So habe vor allem die „Economy of Scale“, also die großflächige Verbreitung von Ladesäulen, zu einer solideren Technik geführt. Andererseits hätte sich die damalige Annahme, die Unterhaltskosten von Elektroautos seien wegen geringerer Strom- und Wartungskosten niedriger als die von Verbrennern, als „extrem optimistisch“ herausgestellt. Für die aktuelle Ausgabe 11/2020 von Technology Review hat Clemens Gleich den aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur auch in einem Artikel zusammengefasst

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MIT Technology Review Podcast

Redakteure des Innovationsmagazins Technology Review diskutieren über wichtige Fakten und bezeichnende Absurditäten, kleine Anekdoten und große Zusammenhänge.

Die Titelgeschichte TR-Heft 10/20 dreht sich um die großen offenen Fragen der Physik. Moment mal, werden Sie vielleicht sagen, ist das nicht Grundlagenforschung? Was hat das mit Technologie zu tun?

Eine ganze Menge, weiß TR in seiner neuen Podcast-Folge. Denn oftmals führen grundlegende Erkenntnisse in den Naturwissenschaften, vor allem in der Physik, zu Technologie, die man sich zunächst gar nicht vorstellen kann. Die Quantenmechanik, in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt, führte zur moderenen Mikroelektronik. Demnächst vielleicht zu Quantencomputern und wirklich abhörsicheren Quantenetzen. Ohne Relativitätstheorie hätten wir kein GPS und so weiter.

Aber diese Theorien funktionieren für sich genommen zwar gut. Aber nicht in der Kombination. Um zu diskutieren, warum das ein Problem ist, und wie das alles zusammenhängt, sprechen wir mit einer sehr kompetenten Gesprächspartnerin: Sabine Hossenfelder. Sie ist nicht nur theoretische Physikerin, die an Themen wie der Quantengravitation forscht, sondern auch erfolgreiche Autorin (Buch: Das Hässliche Universum) und Youtuberin (Backreaktion), die in ihrem Kanal Dinge wie Quantenmechanik, schwarze Löcher und ähnliches.

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In den letzten Monaten lief ein ungeplantes und unfreiwilliges weltweites Massenexperiment mit unseren Kindern: Schulen zu, Rechner an, Schule findet ab sofort zu Hause statt. In unserem aktuellen Heft ziehen wir eine vorläufige Bilanz zu der Frage: Hat Covid-19 die Digitalisierung der Schulen vorangebracht? Ist die Schule fit für die Digitale Welt? Darum geht es unter anderem im September-Heft von Technology Review.

In unserer neuen Podcast-Folge will TR wissen: Was ist digitales Lernen überhaupt? Bringt es unsere Kinder voran – auch wenn wir nicht gerade durch eine Pandemie in die Digitalisierung gezwungen werden? Weshalb reicht der Digitalpakt offensichtlich nicht aus? Was ist jetzt wichtig, um die Schulen ins 21. Jahrhundert zu überführen? Was bedeutet das für die Lehrenden und wie lernen Lehrende digital zu lehren?

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"Das war wohl nix" – das ist das unglückliche Motto von so manchen technischen Errungenschaften, die sich nicht durchsetzen konnten. In unserer neuen Podcast-Folge werfen wir einen Blick auf diese Fehlschläge und schauen, ob sie nicht doch das Sprungbrett zu besseren Innovationen waren – oder hätte man sich manche Irrtümer einfach sparen können?

In dem erlesenen "Fail-"Club begrüßen wir unter anderem die Concorde, Schnelle Brüter, Atombomben, um Wasserwege zu sprengen, radioaktives Radium in der Zahnpasta und Kino für alle Sinne. Die TR-Redakteurin Jo Schilling spricht mit ihrem Kollegen Gregor Honsel über diese Flops. Er hat den dazugehörigen Fokus in unserem neuen August-Heft betreut und sich über die Vorschläge von Autorinnen und Autoren gefreut, die so zahlreich eingingen wie bei keinem anderen Fokus-Thema zuvor.

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Welchen Anteil hat der Klimawandel schon heute an Unwetterkatastrophen? Diese Frage leitet unsere neue Podcast-Folge. Wir wollen damit den Klimawandel von der Zukunft in die Gegenwart holen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Attribution Sciences, die Zuordnungswissenschaften. Damit sollen zugleich die Chancen steigen, sogar Schadensersatzklagen gegen CO2-Sünder auf den Weg zu bringen. Für Schäden und Todesopfer durch Wirbelstürme, Waldbrände, Hitze oder Starkregen könnten Beträge im Milliardenhöhe fließen.

Mit diesem Themenkomplex greifen wir auch den Titel unseres aktuellen Juli-Heftes auf: Die Klima-Ermittler. Eine dieser ErmittlerInnen ist Friederike Otto. Sie ist Professorin am Institut für Umweltveränderungen an der Universität Oxford und eine der Mitbegründerinnen der Attribution Science. Sie untersucht, welchen Anteil der Klimawandel an Wetterkatastrophen hat, etwa an Waldbränden, Dürren oder Übflutungen. Sie ist heute unser Gast in der Podcast-Folge und aus Oxford zugeschaltet.

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Diese Folge von Tech2go hat einen Sponsor: Blinkist ist eine App, mit der man mehr als 3.000 Sachbücher in je nur 15 Minuten lesen oder anhören kann. Es gibt neue Ratgeber und Klassiker aus mehr als 25 Kategorien wie Wissenschaft, Technologie, Zukunft und persönlicher Entwicklung, mit Tipps und Tricks für Alltag und Beruf. Jeden Monat kommen etwa 40 neue "Blinks" hinzu. Für alle, die nach den Blinks tiefer ins Thema einsteigen wollen, gibt es nun auch Hörbücher in voller Länge. Zuhörer von Tech2go erhalten einen 25% Rabatt auf das Jahresabo "Blinkist Premium" über den Link blinkist.de/tech2go. Blinkist kann sieben Tage lang kostenlos getestet werden.


In unserer zweiten Folge widmen wir uns dem Thema der Künstlichen Intelligenz. Passend dazu dreht sich die Titelgeschichte unseres Juni-Heftes um eine neue Generation Computer-Chips speziell für KI-Anwendungen. Diese Chips orientieren sich an dem biologischen Vorbild für intelligenten Umgang mit Daten: dem Gehirn.

Daher wollen wir einmal hinter die Kulissen der Entwicklungen um künstliche Intelligenz blicken. Wo hat der KI-Gedanke eigentlich seinen Ursprung? Was kann KI heute und was nicht? Sind die Grenzen künstlicher Intelligenz technischer Natur – können neue Chips dabei helfen, diese Grenzen aufzuheben? Sind wir überhaupt ein gutes Vorbild?

Das sind Fragen, die nicht nur unsere Redakteurin Jo Schilling umtreiben. Rede und Antwort wird ihr der Kollege Wolfgang Stieler stehen, der TR-Experte für Künstliche Intelligenz.

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Für die erste Folge haben wir uns spannenden Zündstoff ausgedacht: Wasserstoff. Das Thema sorgt nicht nur unter Forschern, Entwicklern und Politikern für lebhafte Diskussionen, sondern regelmäßig auch innerhalb unserer Redaktion.

In unserer ersten Folge werden die Chancen und Grenzen von Wasserstoff diskutiert. Ist eine auf Wasserstoff basierende Wirtschaft möglich? Wie sollte sie aussehen? Diese Fragen bilden den Rahmen für das Gespräch zwischen TR-Redakteurin Jo Schilling und TR-Redakteur Gregor Honsel.

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(jle)