Tracking auf Mac, iPhone und iPad erkennen und abstellen

Apple liefert mittlerweile einige Werkzeuge mit, doch die reichen noch nicht. Mit unseren Tipps schützen Sie Ihre Daten und bewegen sich privat durchs Netz.

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(Bild: Alexander Kirch / Shutterstock.com)

Von
  • Wolfgang Reszel
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Webseiten, Apps und auch Apples Betriebssysteme wollen oft mehr über das Nutzungsverhalten von Anwender:innen erfahren, als man zunächst meint. Unsere Tipps zeigen, wie Sie ein solches Tracking verhindern und den Informationshunger bändigen.

Obwohl sich Apple aktiv gegen Tracking etwa durch Unternehmen wie Facebook oder Google ausspricht, erfassen die Kalifornier selbst Nutzungsdaten, um Anwender:innen personalisierte Werbung etwa im App Store, der News-App (derzeit nicht in Deutschland verfügbar) und der Aktien-App zu präsentieren. Apple gibt zwar an, die Daten nicht mit der Apple-ID zu verknüpfen oder an Werbepartner weiterzugeben, aber dennoch entsteht ein gekapseltes Profil über das Nutzungsverhalten, gespeist durch Klicks auf Werbung oder durch App-Downloads. Außerdem erstellt Apple aus vereinzelten Apple-ID-Daten wie Geburtsdatum oder Wohnort Nutzergruppen mit ähnlichen Interessen (Apple spricht von Segmenten) und ermittelt zudem die Geschlechter. Zahlungen über Apple Pay und Health-Daten nutzt das Unternehmen hingegen nach eigener Auskunft nicht.

Welche Daten Apple konkret verwendet, erfahren Sie am Mac in der Systemeinstellung „Sicherheit & Datenschutz“ im Reiter „Datenschutz“. Scrollen Sie ganz nach unten und klicken bei „Apple-Werbung“ auf den Button „Informationen für zielgerichtete Werbung anzeigen“.

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