US-Wahl 2020: Noch viel zu tun für die Wahlsicherheit

Den USA stehen Debatten über die Sicherheit ihrer maroden ­Wahlmaschinen bevor – inklusive Zweifeln daran, ob die Präsidentschaftswahl korrekt ablaufen wird.

Lesezeit: 3 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag

(Bild: Illustrationen: Simon Landrein)

Von

Inhaltsverzeichnis

Wenn es noch eines Beweises für die Unsicherheit des US-Wahlsystems bedurft hätte, hier sind gleich zwei: Erstens hatte die Hackerkonferenz Defcon in Las Vegas im August ein eigenes "Hacking Village" eingerichtet, in dem erfindungsreiche Programmierer US-Wahlmaschinen in die Mangel nehmen konnten und jede Menge Fehler fanden.

Und zweitens hat sogar die stets auf Harmonie bedachte Nationale Akademie der Wissenschaften in einem 160 Seiten dicken Bericht deutlich gewarnt, dass das "heutige System für interne wie externe Gefahren anfällig" ist.

Nach der Präsidentschaftswahl 2016 saßen in den USA vor allem die sozialen Medien auf der Anklagebank. Über sie hatte Russland die demokratische Willensbildung zu manipulieren versucht. Werden 2020 die Hersteller der Wahlmaschinen dort sitzen?

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+