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Umweltbelastung von E-Autos: Nur sauber – oder rein?

Die Klimabilanz batterieelektrischer Autos verbessert sich permanent. Obwohl das Recycling funktioniert, ist der Materialeinsatz unakzeptabel hoch.

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(Bild: guteksk7 / shutterstock.com)

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Wer ein batterieelektrisches Auto fährt, sollte nicht empfindlich sein. Es ist üblich, dass sich andere Menschen ungefragt äußern. Die These: Dein Elektroauto ist nicht umweltfreundlich – im Gegenteil, es ist schmutziger als mein Altdiesel. Über solche Behauptungen zu diskutieren lohnt sich selten. Trotzdem ist es möglich, sich einer Bewertung der Umweltauswirkungen mit Fakten statt mit Polemik und Kränkung zu nähern.

Bei den Abgasemissionen von Pkw betrachtet der Gesetzgeber Kohlendioxid (CO2), Partikel (Zahl PN und Masse PM) sowie Stickoxide (NOx). Weil Stickoxide ausschließlich aus dem Auspuff kommen, entfallen sie beim Elektroauto komplett.

Schwerpunkt: E-Mobilität

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Anders ist es bei den Partikeln, die nicht im Zentrum der öffentlichen Debatte stehen, obwohl sie wegen der Lungen- und Gefäßgängigkeit als gefährlich gelten. Ein Elektromotor produziert im Gegensatz zu Benzindirekteinspritzern oder Selbstzündern keine Feinstpartikel. Aber der Reifenabrieb ist bei allen Antriebsarten vorhanden. Immerhin: Bei hybridisierten und vollelektrischen Autos reduzieren sich die Partikel aus dem Bremsabrieb wegen der Rekuperation.

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